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Alnatura investiert in Logistik

Erster Spatenstich für Bio-Verteilzentrum

Alnatura lässt in seinem 25. Jubiläumsjahr durch den Projektentwickler Greenfield Development aus Düsseldorf ein Verteilzentrum im südhessischen Lorsch errichten, um damit die Warenverteilung für das Alnatura-Sortiment zu optimieren und viele Transportkilometer einzusparen. Mit der neuen Logistik kann die stetig wachsende Anzahl von Filialen und Märkten der Handelspartner noch effizienter und umweltgerechter beliefert werden. Rund 60 Arbeitsplätze entstehen durch das Verteilzentrum.

Unter Mitwirkung der hessischen Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Silke Lautenschläger fand der erste Spatenstich für eines der größten Bio-Verteilzentren Europas statt. Investitionspartner und Entwickler des Projekts mit einem Volumen von 22 Millionen Euro ist die Greenfield Development aus Düsseldorf. „Die hessischen Verbraucher wissen die Produkte von Alnatura zu schätzen, weil sie ökologisch produziert werden. Ob bei Geschmack, Sicherheit oder Transparenz, energieeffizient erzeugte und streng kontrollierte Biowaren werden vielen Anforderungen der Gesellschaft von heute besonders gerecht und verdienen unsere Unterstützung“, erklärte Ministerin Lautenschläger in ihrem Grußwort.

„Nachhaltigkeit, ökologische Kriterien für den Bau und möglich umweltverträgliche Transporte sind unser Anspruch an das neue Alnatura Verteilzentrum“, betonete Götz Rehn, Geschäftsführer von Alnatura  Auf einer Grundstücksfläche von 73.000 Quadratmetern entsteht in der Stadt Lorsch ein Lager mit einer Gesamtfläche von 20.800 Quadratmetern, daneben ein Bürogebäude mit einer Fläche von rund 1.400 Quadratmetern.

Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft sind bereits eingeplant. Alnatura hat sich bewusst für die Ansiedlung in der Stadt Lorsch entschieden, da von hier aus die effiziente Verteilung der Waren optimal gewährleistet ist. Das Verteilzentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe der A67 und unweit der A5, wodurch eine direkte Anbindung an das bundesweite Autobahnnetz gewährleistet ist. Fertiggestellt wird das Verteilzentrum im November 2009, die Inbetriebnahme ist dann für Februar 2010 geplant.

Das Gebäude wird nach ökologischen Kriterien errichtet: So wird die Fassade aus heimischem Lärchenholz gestaltet, das den Nachhaltigkeitsstandards des FSC (Forest Stewardship Council) entspricht. Ein Teich und Grünflächen mit Bäumen schaffen für die Mitarbeiter ein angenehmes Arbeitsklima und gewährleisten eine natürliche Einbindung des Geländes in die Umgebung. Das Dach soll mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden. Geheizt bzw. gekühlt wird die Halle mit regenerativen Energien und unter Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eine klimafreundliche Geothermie-Anlage beheizt das angeschlossene Bürogebäude. Die weitere Energieversorgung wird ausschließlich mit Strom aus Wasserkraft geleistet. Langfristiges Ziel ist ein klimaneutraler Betrieb des Verteilzentrums.


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