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Bio-Kartoffeln laufen

Absatz stieg laut ZMP um zehn Prozent

Im September kauften die Privathaushalte in Deutschland etwa 13 Prozent mehr Bio-Knollen als im August und ein Zehntel mehr als vor Jahresfrist. Dies ergab eine ZMP-Analyse auf Basis des Haushaltspanels des Marktforschungsinstituts GfK. Überraschenderweise verkaufte der Bio-Fachhandel erstmalig wieder mehr Bio-Kartoffeln als die Vollsortimenter des LEH. Der Fachhandel konnte damit seinen Absatz glatt verdoppeln. Auch bei den Discountern kauften die Verbraucher deutlich mehr Bio-Kartoffeln als vor einem Jahr.

Das Angebot einheimischer Kartoffeln bleibt reichlich. Nicht überall haben die Erzeuger ausreichend Lagermöglichkeiten gefunden. Daher kommt noch immer ein größerer Teil der Ware aus nicht winterfesten Provisorien. Viele Händler können aber auch auf Partien zurückgreifen, die den notwendigen Schwitzprozess durchlaufen haben. Unverändert hoch bleiben die Absortierungen in den Packanlagen. Die Probleme mit der Qualität halten unverändert an. Trotz der hohen Absortierungen gehen die Vermarkter davon aus, deutsche Kartoffeln bis in den Mai 2009 anbieten zu können. Die Preise haben sich zuletzt kaum verändert.

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