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Lieferkettenmanagement

SCM geointelligent steuern

Technologie aus Oberbayern schafft ROI-Sicherheit in der Lebensmittelindustrie

Verderbliche Waren, volatile Nachfrage und globale Beschaffung stellen das Lieferkettenmanagement der Lebensmittelindustrie vor große Herausforderungen. Eine Technologie des oberbayerischen Deep-Tech-Unternehmens The Green Bridge verknüpft Unternehmensdaten mit räumlich-zeitlichen Referenzen und schafft so neue Transparenz entlang der gesamten Supply Chain.

Lieferketten in der Lebensmittelindustrie sind komplex: Produkte sind empfindlich, Nachfrage schwankt regional und Rückverfolgbarkeit wird zunehmend zur Haftungsfrage. Gleichzeitig verhindern heterogene IT-Systemlandschaften häufig eine durchgängige Analyse globaler Wertschöpfungsketten.

Hier setzt die Technologie von The Green Bridge an. Das Unternehmen verknüpft Daten aus ERP-, SCM- und PLM-Systemen mit standardisierten räumlich-zeitlichen Identifikatoren. Auf dieser Basis entsteht ein einheitlicher Referenzraum, in dem sich Lieferketten vollständig abbilden und datengetrieben steuern lassen.

Unternehmen erhalten dadurch mehr Transparenz über Nachfragemuster, Kostenentwicklungen und ihre Liefernetzwerke. Demand Forecasting wird präziser, Produktions- und Lieferprozesse lassen sich besser koordinieren, Lager- und Transportkosten reduzieren sich.

Auch die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette verbessert sich: Herkunft von Rohstoffen, Chargen, Verarbeitungsschritte und Zwischenprodukte können eindeutig zugeordnet werden. Im Falle von Produktrückrufen lassen sich betroffene Lieferkettenabschnitte so schneller identifizieren.

The Green Bridge wurde 2021 von Prof. Dr. Roman Brylka und Dipl.-Ing. Christian Mayerhofer gegründet und hat seinen Sitz in Geretsried bei München. Das Unternehmen entwickelt ein cloudbasiertes Ökosystem, das Geoinformationen in bestehende Systeme wie ERP, CRM oder SCM integriert und damit eine datenbasierte Steuerung komplexer Lieferketten ermöglicht.

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