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LaSelva startet mit EMAS-Umweltmanagement
Erste Umwelterklärung veröffentlicht
© LaSelva
Die deutsch-italienische LaSelva Bio-Feinkost-Unternehmensgruppe hat erfolgreich die Einführung des europäischen ‚Eco-Management und Audit Schemes‘ (EMAS) abgeschlossen. Der Münchner Vertriebsstandort, das toskanische Bio-Landgut mit Hofmanufaktur sowie die Tomatenverarbeitung in Donoratico bestanden ihre ersten Audits. Mit der Veröffentlichung der ersten deutschen Umwelterklärung beginnt LaSelva nun ein systematisches, überprüfbares Umweltmanagement; der italienische Bericht folgt 2026.
Das Bio-Unternehmen, das vor 45 Jahren vom bayerischen Pionier Karl Egger gegründet wurde, will damit seine Umweltleistungen transparent machen und kontinuierlich verbessern. EMAS ergänzt bestehende Zertifizierungen wie IFS Food, Naturland Fair und die EU-Bio-Kontrolle.
Zu den dokumentierten Maßnahmen gehören ein umfangreicher Vogelschutz, der Einsatz samenfesten Saatguts, ausgebaute Photovoltaikanlagen an allen Standorten, Schilfkläranlagen für Brauchwasser sowie der verstärkte Umstieg auf Elektromobilität. Das deutsche Lager deckt inzwischen rund 50 Prozent seines Strombedarfs über eine erweiterte PV-Anlage; auch die toskanischen Standorte erzeugen einen erheblichen Anteil Eigenstrom. Ab 2026 bezieht LaSelva zudem 100 Prozent Biogas des Anbieters Polarstern.
Für die Unternehmensführung ist EMAS ein Instrument gegen Greenwashing und für überprüfbare Nachhaltigkeit. „EMAS gibt uns die Möglichkeit, unsere Umweltleistung offenzulegen, aber auch gezielt und messbar zu verbessern“, sagt Nachhaltigkeitsmanagerin Julia Gobs. Die Geschäftsführung sieht darin einen wichtigen Schritt, ökologische Werte in allen Unternehmensbereichen weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.







