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Roggen neu entdecken

Ein altes Getreide als Zukunftsgarant für Bio

Roggen neu entdecken © stock.adobe.com_Asvolas

In einem neuen Projekt engagieren sich sieben Unternehmen aus der Bio-Branche für das Thema Bio-Roggen als Hebel für mehr Biodiversität und Klimaresilienz. Mit dabei sind Bio Breadness, Büro für Lebensmittelkunde und Qualität, Gut Rosenkrantz, Hofpfisterei, Marktgesellschaft der Naturland Bauern, Märkisches Landbrot und Landshuter Kunstmühle. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Wertschöpfungskette für Bio-Roggen zu stärken. Damit will das Projekt ein zunehmend an Bedeutung verlierendes Kulturgut mit besonderer Eignung für den ökologischen Landbau wieder verstärkt zurück auf den Teller bringen.


Personalien

IFOAM Organics Europe bekommt neue Präsidentin

Nachfolgerin von Jan Plagge wird Dóra Drexler

IFOAM Organics Europe bekommt neue Präsidentin © IFOAM Organics Europe
Der neue Vorstand von IFOAM Organics Europe: (v.l.n.r.) Lukas Nossol, Johanna Stumpner, Évelyne Alcázar Marín, Jérôme Cinel (Vizepräsident), Dóra Drexler (Präsident), Marian Blom (Vizepräsidentin), Christopher Atkinson, Lorenzo Mantelli, Kateryna Shor

Die Mitglieder des Bio-Dachverbands IFOAM Organics Europe haben auf ihrer gestrigen Generalversammlung einen neuen Vorstand für die Amtszeit bis 2029 gewählt. Jan Plagge, langjähriger Präsident seit 2018, konnte laut Satzung kein viertes Mal kandidieren und schied aus seinem Amt aus. Seine Nachfolgerin wird die bisherige Vizepräsidentin Dóra Drexler, Geschäftsführerin des ungarischen Forschungsinstituts für ökologischen Landbau ÖMKI.


Ticker

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AöL-UnternehmerInnentag: Impulse für eine resiliente Bio-Branche

Bio-Hersteller diskutieren über Strategien für die Zukunft

AöL-UnternehmerInnentag: Impulse für eine resiliente Bio-Branche © Johannes Kiefer

Steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und wachsender Wettbewerbsdruck: Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der erste UnternehmerInnentag der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) im Museum im Kulturspeicher in Würzburg. Praxisnahe Impulse gab es zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Ausbildung und Markenentwicklung.


Agrarpolitik

Studie: GAP-Reform führt zu 500-Millionen-Euro-Lücke bei Bio-Förderung

BÖLW fordert Kurskorrektur

Studie: GAP-Reform führt zu 500-Millionen-Euro-Lücke bei Bio-Förderung © stock.adobe.com / riebevonsehl

500 bis 700 Millionen Euro mehr als in der aktuellen Förderperiode müssten Bund und Länder nach dem derzeitigen Kommissionsvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027 aufbringen, um die geplante Förderung für den Ökolandbau zu bewerkstelligen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Agrarökonomen Sebastian Lakner im Auftrag des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Hauptgrund sei die geplante Absenkung der EU-Kofinanzierung für Agrarumweltmaßnahmen.


Politik

EU öffnet Tore für Neue Gentechnik

Bio-Branche kritisiert Angriff auf Wahlfreiheit, Vorsorgeprinzip und züchterische Unabhängigkeit

EU öffnet Tore für Neue Gentechnik © Bioland

Das EU-Parlament hat heute seine finale Zustimmung zur Deregulierung Neuer Gentechnik (NGT) bei Pflanzen gegeben. Von über 40 Änderungsanträgen für den im Trilog beschlossenen Gesetzesentwurf fand kein einziger eine Mehrheit. Damit wird es bald für den Großteil der mit NGT erzeugten Pflanzen keine Kennzeichnungspflicht und keine verpflichtende Risikoprüfung mehr geben. Bio-Verbände kritisieren den Beschluss als folgenreiche Fehlentscheidung.


Kommunikation

EU investiert in Bio-Aufklärung

Projekt ‚Grenzenlos Bio | Vielfalt für Europa‘ geht in die nächste Runde

EU investiert in Bio-Aufklärung © Bioland
Der ‚singende Pizzabäcker‘ Fabio Gandolfo bereitet auf dem Hessentag in Fulda für das Bio-Mobil frische Bio-Pizzen zu.

Das ‚Bio-Mobil‘ ist wieder unterwegs und wird in den kommenden drei Jahren durch 18 deutsche Städte ziehen. Es ist Teil des EU-geförderten Projekts ‚Grenzenlos Bio | Vielfalt für Europa‘, das mit einem Budget von knapp fünf Millionen Euro in eine neue Förderperiode gestartet ist. Ziel ist es, Verbraucher in Deutschland und Italien über die Vorteile des Ökolandbaus, das EU-Bio-Siegel und die Bedeutung von Biodiversität zu informieren. Erster Halt des Bio-Mobils ist aktuell der Hessentag in Fulda.

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