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Gleichstellung

Fairness für Bio-Landwirtinnen

Zum Internationalen Frauentag Gleichberechtigung fordern

Landwirtinnen produzieren die Hälfte der Nahrungsmittel weltweit und spielen damit eine Schlüsselrolle für die Ernährungssicherheit. Ihr Einkommen liegt aber um bis zu 30 Prozent unter dem der männlichen Kollegen, schreibt der Bio-Dachverband IFOAM Organics International. Um das zu ändern, müsse der Zugang zu Ausbildung und Ressourcen verbessert werden.

Hätten Frauen den gleichen Zugang zu Ressourcen wie Männer, könnte der Hunger in der Welt laut der Weltbank um bis zu 17 Prozent reduziert werden. Die landwirtschaftliche Gesamtproduktion in den Entwicklungsländern ließe sich um bis zu vier Prozent steigern. Da Frauen dazu neigen, ihre Haushalte zu reinvestieren, könnten durch die Beseitigung der Geschlechterungleichheit die Ernährungssicherheit und das Bildungs- und Gesundheitswesen in der ganzen Welt verbessert werden.

Fairness ist eines der vier von IFOAM definierten weltweiten Prinzipien des Bio-Landbaus. Er soll allen Beteiligten eine gute Lebensqualität bieten und zur Ernährungssouveränität, zur Verringerung der Armut und zur Überwindung der Geschlechterkluft beitragen.

Anlässlich des Internationalen Frauentags hat der Bio-Dachverband auf seinem Blog ‚Organic without Boundaries‘ (Bio ohne Grenzen) Stimmen von weiblichen Führungspersönlichkeiten und Aktivistinnen aus der Bio-Branche veröffentlicht. Die Kurzvideos finden Sie hier.

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