Alb-Gold übernimmt „Zahner Traiteur“
Teigwaren-Produktion wird von Freiburg nach Trochtelfingen verlagert
Der schwäbische Teigwarenhersteller Alb-Gold erweitert sein Marken-Portfolio um Zahner Traiteur Frischteigwaren aus Freiburg im Breisgau. Die Zusammenarbeit im Vertrieb wird ab sofort starten. Dies teilten die beiden Geschäftsführer Horst Zahner (Zahner Traiteur) und Klaus Freidler (Alb-Gold) bei einer Betriebsversammlung in Freiburg mit.
Nach dem Zusammenschluss mit Alb-Gold wird die Teigwaren-Produktion von Zahner Traiteur aus Freiburg zum 1. Januar 2008 auf die Schwäbische Alb verlagert. Alb-Gold hält dann 100 Prozent an der GmbH. Der zweite Zahner Betriebsbereich Menü-Frischdienst wird in Freiburg von der Firma Zahner Feinkost unverändert weitergeführt.
Zahner wurde 1971 in Freiburg als Frisch-Menü GmbH zunächst als reines Catering Unternehmen gegründet. 1988 hat sich das Unternehmen zur Produktion der ersten Frisch-Teigwaren entschieden, bevor dann 1996 die Umbenennung in die Zahner Traiteur GmbH erfolgte. Zwischenzeitlich ist die Herstellung der Frischteigwaren zum Aushängeschild des Unternehmens avanciert. Die Produkte gehen zu 75 Prozent in den Großverbraucherbereich. 2006 wurden rund fünf Millionen Euro Umsatz erzielt.
Mit der Bio-Kompetenz der Alb-Gold Teigwaren, die sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Spezialisten in der Herstellung von Bio-Frischteigwaren entwickelt hat, soll nun auch eine Zahner-Bio-Linie auf den Markt kommen. „Bio wird auch in Großküchen, Betriebskantinen und in der Gastronomie ein immer stärkeres Thema. Besonders hochwertige, Bioprodukte mit regionalen Rohstoffen sind bei Großverbrauchern gefragt. Die Zahner-Kunden werden hier sicherlich von unserem Know-How profitieren. In unserem Werk in Trochtelfingen, verfügen wir über modernste Technologie mit der wir das Frischhaltedatum der Zahner Produkte deutlich erhöhen können“, erklärt Freidler.
Mit dem Zusammenschluss der Unternehmen wird das Umsatzvolumen der Alb-Gold Gruppe, zu der auch der ostdeutsche Marktführer Teigwaren Riesa und das ehemals in Tübingen ansässige schwäbische Traditionsunternehmen „Bechtle“ gehören, zukünftig auf mehr als 60 Millionen Euro pro Jahr wachsen. Damit nimmt die Alb-Gold Gruppe nach eigenen Angaben den Spitzenplatz unter den deutschen Nudelhersteller ein.







