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Die Wüste lebt

Eosta, Square Roots und SpaceX wollen erst die Wüste und dann den Mars begrünen

Die Wüste lebt © Eosta
Links Elon Musk, rechts Volkert Engelsman

Eosta, ein europäischer Großhändler für Bio-Obst und -Gemüse, kooperiert mit dem berühmten Entrepreneur Elon Musk und seinem Bruder Kimbal. Deren Firmen SpaceX und Square Roots unterstützen Eosta dabei, in der Mojave-Wüste in Nevada eine experimentelle Anbaustelle für Obst und Gemüse zu errichten, wie sie auch auf dem Mars stehen könnte. Der Aufbau des Versuchsgeländes ist für das Jahr 2022 geplant, die Produkte sollen sowohl in den USA als auch in Europa verkauft werden.

Eosta ist unter anderem mit Nature & More als Verbrauchermarke bekannt. Die Firma sammelt bereits seit 30 Jahren Erfahrungen mit biologisch-dynamischer Landwirtschaft in lebensfeindlichen Gebieten: Das SEKEM-Projekt in Ägypten macht bereits seit 1977 die Belbis-Wüste urbar, seit 1990 ist Eosta an dem Projekt beteiligt. Das weckte das Interesse von Kimbal Musk, der gesunde Ernährung und Landwirtschaft fördert. Die Zusammenarbeit kam schließlich durch ein Treffen zwischen den Brüdern Musk und Volkert Engelsman, dem Gründer von Eosta, während eines Starts der SpaceX Falcon 9 Rakete in Florida zustande.

Engelsman sagt: "Wir waren uns schnell einig, dass wir es zuerst auf der Erde ausprobieren sollten, bevor wir zum Mars gehen. Unsere Zusammenarbeit wird eine Zweibahnstraße sein. Unsere Tochtergesellschaft Soil & More wird das agronomische Wissen zur Verfügung stellen, wir den Markt und die Brüder Musk die interstellare Vision und das Kapital."

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