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Vorwürfe gegen Dennree von Pressefreiheit gedeckt

Dennree hat einen Prozess gegen die Junge Welt verloren

Dem Biolebensmittelgroßhändler Dennree aus Oberfranken darf nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vorgeworfen werden, er behindere in seinem Betrieb gewerkschaftliche Arbeit. Das berichtet die Berliner Tageszeitung Junge Welt.

Im Oktober 2019 hatte die Junge Welt berichtet, Dennree habe durch gezielte Schikanen versucht, Betriebsratswahlen zu verhindern. Die Gewerkschaft Verdi sowie der interne Betriebsrat seien dem Unternehmen „ein Dorn im Auge“, hieß es da unter anderem. Dagegen zog der Biohändler vor Gericht. Große Teile der im Artikel getätigten Aussagen seien unwahr und deshalb „sofort zu unterlassen“. Es folgte eine lange juristische Auseinandersetzung, die am 28.12.2020 mit einem rechtskräftigen Urteil des Berliner Landgerichts ihren Abschluss fand.

Die Richter stellten fest, dass die in besagtem Artikel enthaltenen Wertungen im Wesentlichen durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt seien. Mit Blick auf den jW-Artikel werde „ein möglicher Widerspruch zwischen Außen- und Innendarstellung" bei Dennree deutlich.

„Kurs halten lohnt sich“, kommentierte der Chefredakteur Stefan Hutz. „Hier ging es darum, die Öffentlichkeit über das höchst zweifelhafte Verhalten der Unternehmerseite zu informieren, also um Pressefreiheit und somit Grundsätzliches."

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