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Käse und Rotwein gegen Alzheimer

Rotwein und Käse können bei der Bekämpfung altersbedingter kognitiver Probleme von Vorteil sein. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Iowa State University, die kürzlich im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht wurde.

Untersucht wurden Daten von 1.787 Erwachsenen im Alter von 46 bis 77 Jahren, die in Großbritannien über die UK Biobank erfasst wurden. Den Teilnehmern wurde ein spezifischer Intelligenztest in Form eines Langzeit-Fragebogens vorgelegt. Außerdem wurden sie gebeten, bei der Erstuntersuchung und zwei Nachuntersuchungen Angaben zu ihrer Ernährungsweise und ihrem Alkoholkonsum zu machen. Dazu gehörte der Verzehr von Obst und Gemüse ebenso wie die Gewohnheiten in Bezug auf Fleisch, Fisch, Tee, Kaffee oder Alkohol (Bier, Apfelwein, Wein, Sekt). Die Durchführung erfolgte zwischen 2006 und 2016.

Das Ergebnis: Käse scheint das am besten schützende Nahrungsmittel gegen altersbedingte kognitive Probleme zu sein. Auch der tägliche Konsum von Alkohol – insbesondere von Rotwein – wurde mit einer verbesserten kognitiven Funktion in Verbindung gebracht. Einen positiven Einfluss hat der Studie zu Folge auch der wöchentliche Verzehr von Lammfleisch. Dagegen sei übermäßiger Salzkonsum eher schädlich – vor allem für Menschen, die bereits ein Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken.

Die Forscher wollen nun in randomisierten klinischen Studien untersuchen, ob einfache Ernährungsumstellungen einen bedeutenden Einfluss auf das Gehirn haben können. Etwas, das zu einer besseren Vorbeugung des kognitiven Verfalls, aber auch zu einem besseren Verständnis der Alzheimer-Krankheit führen könnte.

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