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Messe in Corona-Zeiten

Biofach plant zusätzliche digitale Formate

Über die Hälfte aller deutschen Messen hat in diesem Jahr nicht stattgefunden. Jetzt können sie wieder durchgeführt werden - unter eingeschränkten Bedingungen und in Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsbehörden.

Einiges wird es in absehbarer Zeit auf jeder deutschen Messe geben: breitere Gänge, Mindestabstände und Hygienevorschriften. Die Gebäudeflächen können nicht erweitert werden, daher ist die Regulierung der Besucherströme notwendig. Zum Teil werden nur Tageskarten solange ausgegeben, bis die Hallen voll sind. Wie die Besucher darauf reagieren, wenn sie dann einen Tag später wieder kommen müssen, wird man sehen.

Die Messe Berlin hat für ihre Eigenveranstaltungen seit Ende Juli ein eigenes Hygiene- und Sicherheitskonzept online. Die Internationale Grüne Woche 2021 im Januar in Berlin findet nicht als Publikumsevent statt, nur als Branchentreff für Fachbesucher.

Die Koelnmesse hat unter dem Hashtag #B-SAFE 4business ein Konzept entwickelt, in dem alle hygienischen, medizinischen und organisatorischen Maßnahmen berücksichtigt seien. Es soll sich nun bei der ISM bewähren.
Unter dem Motto ‚Safe together‘ fasst die NürnbergMesse die wichtigen Hygieneregeln zusammen. Die Biofach wird wie geplant vom 17. bis 20. Februar 2021 stattfinden, 80 Prozent der verfügbaren Fläche seien bereits vergeben, alle Sonderschauen würden realisiert. Vor allem für den Kongress, diesmal mit Schwerpunkt ‚Shaping Transformation. Stronger. Together‘, seien ergänzende digitale Formate geplant.

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