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Minister Seehofer gegen Grüne Gentechnik in Bayern

Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller hat die Kandidaten für den zukünftigen CSU-Parteivorsitz, Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer und Staatsminister Huber, zum Einsatz von GVO (Gentechnisch veränderten Organismen) in der bayerischen Landwirtschaft befragt.

Während sich Herr Huber für den Einsatz von GVO mit weiterer Forschung ausspricht, teilte Minister Seehofer mit, dass er für die Grüne Gentechnik in Bayern keine Perspektive sieht!Seiner Meinung nach ist aufgrund der klein strukturierten Landwirtschaft in Bayern ein Gentechnik-Anbau ohne ökonomische Beeinträchtigung von Nachbarn nicht möglich. Minister Seehofer empfiehlt der bayerischen Ernährungswirtschaft sich auch weiterhin auf eine verbrauchernahe und qualitativ hochrangige Produktion von Nahrungsmitteln zu stützen.

Aufgrund der europarechtlichen Vorgaben sieht Minister Seehofer keine Chance Bayern per Gesetz zum „gentechnikfreien Land“ zu machen. Der Minister hält es jedoch für sehr sinnvoll, wenn sich möglichst viele bayerische Bauern zu gentechnikfreien Anbauregionen zusammenschließen um für alle Beteiligten ein Höchstmaß an Klarheit und Sicherheit zu schaffen. „Angesichts der geringen Akzeptanz von gentechnisch veränderten Produkten in unserer Gesellschaft kann ich mir nicht vorstellen, dass die Landwirte insbesondere in Bayern ... von solchen gentechnisch veränderten Pflanzen Gebrauch machen. „

Die AoeL Mitglieder begrüßen sehr, dass Herr Minister Seehofer im Prinzip ein „gentechnikfreies Bayern“ befürwortet. Der Minister hat offensichtlich verstanden, dass die Anwendung Grüner Gentechnik keine Perspektive für unsere Landwirtschaft ist.

Die AoeL hofft, dass diese Haltung des Ministers sich auch in den Verhandlungen um das in Überarbeitung befindliche Gentechnik Gesetz durchsetzt.

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