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Deutschland fördert marokkanischen Öko-Landbau

In Marrakesch vereinbarten Ende Oktober 2018 die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und ihr marokkanischer Amtskollege Aziz Akhannouch ab 2019 im Rahmen eines ,Deutsch-Marokkanischen Fachdialogs Agrar‘ den Austausch zu agrarfachlichen Themen zu intensivieren.

Die Förderung von landwirtschaftlichen Genossenschaften, insbesondere von Frauenkooperativen, und des Ökolandbaus sollen dabei im Vordergrund stehen.

Die Vereinbarung wurde im Rahmen des deutsch-marokkanischen Exzellenzzentrums für Landwirtschaft CECAMA getroffen, das vom BMLE als Hilfe zur Selbsthilfe mit weiteren 1,2 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren gefördert wird. Eine ertragreiche Landwirtschaft ist konkrete Fluchtursachenbekämpfung.

Das marokkanische Wirtschaftswachstum ist in hohem Maße abhängig vom landwirtschaftlichen Sektor. 40 Prozent der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Ihr Anteil am BIP beträgt derzeit 15 Prozent (BRD 0,6 Prozent) und soll bis 2020 verdoppelt werden. Zirka 20 Prozent (30,6 Millionen Hektar, zum Verlgeich: BRD 16,7 Millionen Hektar) der Landesfläche wird kleinteilig  (zirka 1,5 Millionen landwirtschaftliche Betriebe, BRD: 275.400) mit tradionellen Anbaumethoden bewirtschaftet.

Das Schulungsangebot des CECAMA soll vermitteln, wie nachhaltige Produktionsverfahren, moderne Landtechnik, Produktionsmittel und gute Betriebsführung zu nachhaltigen Ertragssteigerungen in der Getreide-, Kartoffel- und Futtermittelproduktion führen können. Seit Anfang 2015 arbeitet das Zentrum auch im Bereich der Milch- und Rindfleischproduktion.
 


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