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Jan Plagge zum Präsidenten der IFOAM EU gewählt

IFOAM EU mit starkem Vorstand für eine starke europäische Bio-Bewegung

Jan Plagge zum Präsidenten der IFOAM EU gewählt
Jan Plagge, Vorstand IFOAM EU-Gruppe

Brüssel/Berlin, 16.05.2018  |   Jan Plagge, BÖLW-Vorstand für Landwirtschaft, wurde gestern Abend zum Präsidenten der EU-Gruppe der Internationalen Bio-Landbaubewegung (IFOAM EU) gewählt. Als ausgewiesener Kenner europäischer Politik wird Plagge, der in Deutschland den Anbauverband Bioland als Präsidenten vertritt, die Geschicke des europäischen Spitzenverbandes leiten. Die Niederländerin Marian Blom sowie der Tscheche Jiří Lehejček unterstützen Plagge als neue Vizepräsidenten.

Ganz oben auf der Agenda der IFOAM EU stehen die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, die Debatte um neuartige Gentechniken und Neufassung der Spezialregelungen der EU-Öko-Verordnung.  

Der neue Vorstand der IFOAM EU

Jan Plagge folgt auf den Briten Christopher Stopes, der die IFOAM EU seit 2009 als Präsident vertrat. In die Position der Vizepräsidenten des IFOAM EU-Vorstandes wählte die IFOAM EU die Niederländerin Marian Blom (Bionext) sowie den Tschechen Jiří Lehejček (Czech Technological Platform for Organic Agriculture).

Als Sektor-Vertreter wurden bestimmt

  • Thomas Fertl (BIO AUSTRIA, Österreich), Sektor-Vertreter für Landwirtschaft 
  • Roberto Pinton (AssoBio, Italien), Sektor-Vertreter für Verarbeitung und Handel 
  • Michel Reynauld (ECOCERT SA, Frankreich), Sektor-Vertreter für Zertifizierung

Als weitere Vorstand-Mitglieder wurden gewählt

  • Sylvie Dulong (Agrobio, Frankreich) 
  • Kristin Karlsson (Organic Sweden, Schweden) 
  • Virginija Luksiene, (EKOAGROS PI, Litauen)

Hintergrund

IFOAM EU ist eine unabhängige regionale Gruppe innerhalb der IFOAM, der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen. Sie repräsentiert EU-weit mehr als 300 Mitgliedsorganisationen der IFOAM in den 28 Mitgliedsstaaten, den Beitrittskandidaten und EFTA-Staaten. Die Mitgliedsorganisationen decken die gesamte Bandbreite der Bio-Branche ab: Verbraucher-, Landwirtschafts- Verarbeitungs- und Handelsorganisationen; Forschungs-, Bildungs- und Beratungsorganisationen; Zertifizierungsstellen und ökologische Unternehmen. Mehr Infos auf http://www.ifoam-eu.org/en/node.   

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