Gentechnik
(GVO) GM UND GEKLONTE TIERE
GM WATCH ÄUSSERT SICH ZU KLONMILCH UND -FLEISCH.
Der Industrieverband für Biotechnologie (BIO) behauptet: Wir klonen Tiere, weil wir einen genetischen Zwilling dieser Tiere erhalten möchten. Dabei handelt es sich nicht um ein genetisch erzeugtes Tier, denn es wurden keine Gene verändert, ausgetauscht oder entfernt. Wir wissen jedoch, dass Klone in keinster Weise genaue Kopien darstellen, sondern im Gegenteil zahlreiche verschiedenartige Defekte in ihrem Erbgut aufweisen. Laut einer Schätzung von R. Jänisch, einem Genetiker am MIT (Massachusetts Institute of Technology), ist ca 4-5 Prozent der Expression genetischer Informationen eines geklonten Tieres fehlerhaft.
Die Folgen dieser Gendefekte sind unter Umständen sehr greifbar - einige sind unterschwellig und weniger leicht bemerkbar, andere dagegen nur allzu offensichtlich. Es wurden schon Klontiere mit unvollständigen Körperwänden oder anomalen Herz-, Nieren oder Hirnfunktionen geboren, andere alterten vorzeitig oder starben plötzlich infolge des sogenannten adult clone sudden death syndrome.
Abgesehen von der Ungewissheit und gesundheitlichen Bedenken hinsichtlich der Konsequenzen für Verbraucher ist es auch möglich, dass Menschen solche Produkte, die dem Wohlergehen von Tieren dermaßen schaden, gar nicht kaufen möchten. Doch werden sie, wie im Falle von GM-Nahrungsmitteln, gar keine Wahl haben, wenn für Klonnahrung keine Kennzeichnungspflicht eingführt wird.
http://www.gmwatch.org/archive2.asp?arcid=7207







