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BioOst: Erfolgreicher BioMessen-Auftakt in Berlin

2.135 Besucher und 290 Aussteller trafen sich am Sonntag, 19. April, bei der BioOst in Berlin. Mit 7,5 Prozent mehr Besuchern und 4 Prozent mehr Ausstellern als im Vorjahr befindet sich die Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfand, weiter auf Erfolgskurs.

Im Mittelpunkt des Messegeschehens stand auch in diesem Jahr die intensive Kommunikation zwischen Handel und Hersteller. Von Bio-Gin bis Kokosblütenzucker, vom grünenSmoothie bis zum handwerklich gebackenen Brot konnte die gesamte kulinarische Vielfalt des Bio-Angebots unmittelbar erlebt werden. Sabine Töpfer-Kataw, Staatssekretärin Justiz und Verbraucherschutz Senat Berlin, betonte die Wichtigkeit der aktiven Vermarktung: „Um Bio-Produkte in der Region für Verbraucher auf breiter Ebene zugänglich zu machen, braucht es funktionierende Strukturen. Dazu leistet die BioOst als Handels- und Kommunikationsplattform einen wichtigen Beitrag. Wir freuen uns daher, dass sich die Veranstaltung in Berlin so erfolgreich etabliert hat.“

Auch grundsätzliche Aspekte ökologischen Wirtschaftens kamen nicht zu kurz: Auf der BioOst stellten die Veranstalter die erste konkrete Klimaneutralitäts-Bilanz der BioMessen vor. Um die durch die BioMessen verursachten klimaschädlichen Emissionen zu neutralisieren, starteten die Veranstalter in Zusammenarbeit mit Soil & More 2014 ein innovatives Konzept: Durch Humusaufbau auf Betrieben des ökologischen Landbaus in Deutschland werden klimaschädliche Emissionen im Boden gebunden. 4.100 Tonnen Kohlendioxid konnten durch Maßnahmen wie schonende Bodenbearbeitung, Kompostwirtschaft oder Fruchtfolgen auf den derzeit sechs teilnehmenden Bio-Höfen neutralisiert werden, damit wurde das Soll von 4.000 Tonnen sogar übererfüllt.

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