Pestizide
Illegaler Pestizidhandel
Die Grünen fordern Regierung zum Handeln auf
Der Greenpeace-Bericht über den illegalen Pestizidhandel in Deutschland belegt die Notwendigkeit, stärker als bisher auf die Umsetzung des Pflanzenschutzrechtes hinzuwirken, erklärte Cornelia Behm, agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Bereits seit längern werden immer wieder Belastungen von Obst und Gemüse mit illegalen Pestiziden gemeldet. „Mit dem aktuellen Greenpeace-Bericht ist nun erstmals belegt, wo die Quellen für diese Pestizid-Belastungen zu suchen sind. Versuche, das Auftreten nicht-zugelassener Pestizide vor allem mit abgelaufenen Zulassungen und mit Zulassungen im europäischen Ausland zu erklären, dürften damit endgültig widerlegt sein“, betonte die Agrar-Politikerin.
Schockierend sei, dass auch Raiffeisen in diesen illegalen Handel verwickelt ist. Hieraus müsse der Dachverband Konsequenzen ziehen. Behm forderte die Bundesländer dazu auf, umgehend ihren Kontrollpflichten gerecht zu werden und Abhilfe zu schaffen: „Die Bundes- und die Länderregierungen müssen dafür sorgen, dass dem kriminellen Handel umgehend Einhalt geboten wird.“







