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Bio-Umsatz wächst dynamisch

Flächenwachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen

„Bio-Produkte stehen bei deutschen Kunden weiter hoch im Kurs“, kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), das Wachstum des Bio-Marktes im Jahr 2013. Nach der Berechnung des von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) koordinierten Arbeitskreises Biomarkt wurde 2013 mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken ein Umsatzplus von 7,2 Prozent und ein Volumen von insgesamt 7,55 Milliarden Euro (7,04 Milliarden 2013) erreicht.

Nach der Berechnung des von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) koordinierten Arbeitskreises Biomarkt wurde 2013 mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken ein Umsatzplus von 7,2 Prozent und ein Volumen von insgesamt 7,55 Milliarden Euro (7,04 Milliarden 2013) erreicht. Nach aktuellen Schätzungen wuchs die ökologisch bewirtschaftete Fläche 2013 um rund 10.600 Hektar auf 1.045.000 Hektar, was einem Plus von einem Prozent gegenüber 2012 entspricht.Die Zahl der Bio-Betriebe wuchs im selben Zeitraum auf 23.484 Betriebe, was eine Zunahme von 452 Betrieben oder zwei Prozent bedeutet.

Insgesamt entfielen 60 Prozent des Bio-Umsatzes auf den LEH, 32 Prozent auf den Fachhandel und neun Prozent auf die sonstigen Verkaufsstätten wie Bäckereien, Metzgereien, Wochenmärkte und Abokisten. 2013 steht dem starken Marktwachstum eine schwächere Entwicklung der Bio-Betriebe und -Flächen gegenüber.Bio-Produkte stehen bei deutschen Kunden weiter hoch im Kurs“, kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), das Wachstum des Bio-Marktes im Jahr 2013.

„Die Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Lebensmitteln wächst stetig. Und das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft“, betonte Stefan Zwoll, Geschäftsführer des BÖLW. Zum Marktwachstum tragen alle Absatzwege bei: der Naturkostfachhandel setzte seine dynamische Entwicklung aus den Vorjahren fort und wuchs um 8,6 Prozent. Im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) stieg der Bio- Umsatz um 6,4 Prozent und sonstige Verkaufsstätten legten um 7,8 Prozent zu.

„Die übertriebene Biogasförderung, eine unzureichende Ökolandbau-Förderpolitik und eine unverhältnismäßig schwache Unterstützung von Öko-Züchtung und -Forschungsprogrammen bremsen das Wachstum des Ökolandbaus aus“, erläuterte Löwenstein. Mit Blick auf die Regeln für die Bio-Branche kommen wichtige Aufgaben auf die Bundesregierung zu. „Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass Ökologische Landwirtschaft und Ernährung im Europäischen Recht Rahmenbedingungen bekommen, in denen sie ihrer Leitbildfunktion gerecht werden können.„Zurück in die Nische wäre dafür der falsche Grundsatz“, erklärte Löwenstein.

Auch die Energiepolitik beeinflusst die Wachstumschancen des Ökolandbaus: „Bio-Bauern verlieren ihre Pachtflächen an die Erzeuger von Energiemais, weil diese überproportional gefördert werden. Vor diesem Problem stehen auch konventionelle Bauern, die keine Biogasanlagen beliefern. Hier muss dringend gegen gesteuert werden, sonst breiten sich statt ökologischer Landbewirtschaftung weitere Monokulturen aus!“, mahnt Löwenstein.

 

 





 

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