100 Prozent Bio - BÖLW fordert Ernährungswende
Bio-Spitzenverband stellt auf der Grünen Woche politische Maßnahmen vor
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der Spitzenverband deutscher Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-Lebensmitteln, wird auf der Grünen Woche in Berlin eine Ernährungswende fordern. Auf einer Pressekonferenz stellt der BÖLW-Vorstand in einem Thesenpapier die politischen Maßnahmen, die dafür jetzt ergriffen werden müssen, vor: Nachhaltige Ernährung, Recht auf Nahrung, Artgerechte Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft und öko-soziale Marktwirtschaft.
Die Menschheit, steht nach Auffassung des BÖLW vor gewaltigen Herausforderungen, wenn sie erreichen will, dass dauerhaft ein gutes Leben für alle Menschen dieser Erde möglich wird. Der Ernährungswirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Der Energiewende wird die Ernährungswende folgen. Ebenso, wie die Welt auf 100 Prozent erneuerbare Energien angewiesen ist, werden auch Lebensmittel zu 100 Prozent ökologisch erzeugt werden müssen.
Die ökologische Ernährungswirtschaft hat seit Jahren praktisch verdeutlicht, wie die Herausforderungen gemeistert werden können. Diese Lösungswege müssen jetzt Richtschnur für politische Maßnahmen werden, mit denen die zentralen Stellschrauben für eine zukunftsfähige Ernährungswirtschaft neu justiert werden, wie der BÖLW mitteilt.







