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Präferenz für Öko-Produkte

Stanford-Studie bedeutet keinen Widerspruch

Nachdem eine umfangreiche US-amerikanische Meta-Analyse der Universität Stanford keine konkreten Unterschiede zwischen dem gesundheitlichen Wert von ökologisch und konventionell produzierten Lebensmitteln finden konnte, ist erneut eine rege Diskussion über die Qualität von Bio-Lebensmitteln entbrannt.

„Die Ergebnisse dieser Studie stellen keinen Wiederspruch zu einer klaren Präferenz für Öko-Produkte dar“, erklärte Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und Berichterstatterin für Ökolandbau. Das Risiko für die Pestizidbelastung von konventionellen Produkten ist um 30 Prozent höher als bei Bioprodukten. Außerdem wurde in der amerikanischen Studie nicht untersucht, wie sich der Konsum von Bio-Produkten langfristig auf die Gesundheit auswirkt.

„Ein ganz wesentliches Merkmal von Öko-Lebensmitteln ist die Produktionsweise. Die Vorteile für den Boden, die Tiergerechtheit, den Grundwasserschutz und das Klima sind unbestritten“, stellt Behm fest. Außerdem geht mit einer ökologischen Ernährungsweise oftmals ein stärkeres Bewusstsein für die Qualität von Lebensmitteln einher: Die Wertschätzung von Lebensmitteln, bewusster Konsum tierischer Produkte und faire Produktions- und Handelsbedingungen.

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