Bayern muss Öko-Land werden
Aktion Aufgetischt von Tollwood und Naturland
Mit Beginn des Tollwood Winterfestivals am 23. November in München sammeln Naturland und Tollwood Unterschriften für mehr Öko-Landbau in Bayern. Immer mehr Verbraucher wollen Öko-Lebensmittel, auch in diesem Jahr wird der Umsatz mit Öko-Produkten stark ansteigen. Gleichzeitig stellen immer weniger Bauern im Freistaat ihren Betrieb auf Öko-Landbau um. Bayern versäumt es, durch ein klares Bekenntnis zum Öko-Landbau, die Bauern zum Einstieg in die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung zu bewegen.
Nach dem Prinzip von Laptop und Lederhose von Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber müsste Seehofers Strategie von Laptop und Lebensmittel folgen. Alle Besucher Besucher des Tollwood Winterfestivals können im Aufgetischt-Pavillon bis zum 23.Dezember durch ihre Unterschrift die bayerische Staatsregierung auffordern, ein Aktionsprogramm für den Öko-Landbau aufzulegen. Sie unterstützen damit auch die Forderung der Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau (LVÖ) für ein Landesprogramm zur Förderung des Ökologischen Landbaus in Bayern.
Naturland und Tollwood Gesellschaft für Kulturveranstaltungen und Umweltaktivitäten fordern 20 Prozent Öko-Landbau bis zum Jahr 2020, um die bayerische Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen. Mit derzeit sechs Prozent Öko-Anteil an der Fläche wie bei den Betrieben ist eine Kraftanstrengung notwendig, die mit einem Aktionsprogramm geschultert werden kann. Deshalb fordern Naturland und Tollwood von der bayerischen Staatsregierung: Verlässliche politische Rahmenbedingungen für einen Ausbau der Öko-Landwirtschaft sind dringend notwendig.
Die Fördermittel für die Umstellung müssen erhöht und der Öko-Landbau muss als Leitbild für eine nachhaltige Landbewirtschaftung in Bayern festgeschrieben werden. Bayern muss weiter Agro-Gentechnik-Frei bleiben. Mais-Monokulturen für die Energieerzeugung zerstören die Artenvielfalt und schädigen den Boden. Der Lebensmittel-Herstellung muss Vorrang eingeräumt werden.
Die Umweltleistungen des Öko-Landbaus und seiner Produkte müssen besser kommuniziert werden. Eine Debatte über die Wertschätzung von Lebensmitteln und wie sie hergestellt werden ist überfällig. Die Verbraucher wollen wissen, wo die Lebensmittel herkommen, wie sie produziert wurden und was in ihnen enthalten ist. Mindestens 20 Prozent der Agrarforschungsgelder müssen in den Öko-Landbau fließen.
Feinstes Festessen in einem weihnachtlichen Wohnzimmer: Der Aufgetischt-Pavillon auf dem Festivalgelände auf der Münchner Theresienwiese ist ein Ort der Überraschung. Denn wer genauer hinschaut, entdeckt die unbequeme Wahrheit hinter der Fassade des Weihnachtsmahls: tierquälerische Bedingungen in der Massentierhaltung, Antibiotika-Rückstände im Fleisch, den Einsatz von Agro-Gentechnik zur Futtermittelerzeugung, Pestizide in Obst und Gemüse, leergefischte Meere, Regenwaldabholzung für Tierfutter, problematische Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln. die Liste der „Gaben“ der konventionellen Agro- und Lebensmittelindustrie ist lang.
Dabei liegt die Lösung so nah: Der Öko-Landbau ist gut für Mensch, Tier und Natur. Er schützt das Klima, versorgt uns mit regionalen, gesunden und hochwertigen Lebensmitteln, schafft Arbeitsplätze und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Liste der Gaben der konventionellen Agro- und Lebensmittelindustrie ist lang. Dabei liegt die Lösung so nah: Der Öko-Landbau ist gut für Mensch, Tier und Natur. Er schützt das Klima, versorgt uns mit regionalen, gesunden und hochwertigen Lebensmitteln, schafft Arbeitsplätze und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.







