Start / Ausgaben / BioPress 68 - August 2011 / Bohlsener Mühle erweitert Kapazität

Bohlsener Mühle erweitert Kapazität

Wer Volker Krause, den Inhaber der Bohlsener Mühle kennt, der weiß, dass er Stillstand nicht akzeptiert. Neben Mitarbeitern der Bohlsener Mühle kamen Vertreter des Landkreises Uelzen und weitere Gäste zum ersten Spatenstich, um mitzuerleben, wie sieben Jahre nach dem Bau des zweiten Produktionsstandortes in der Nähe der traditionellen Wassermühle, die nächste Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazitäten ihren Anfang nimmt.

Volker Krause freut sich auf die längst überfällige Erweiterung: „Besonders danken möchte ich dem Landkreis für die zügige und unkomplizierte Abwicklung der Baugenehmigung, ohne die wir so schnell nicht hätten beginnen können.“

Der Bio-Markt entwickelt sich seit Jahren positiv. Mit mittlerweile knapp sechs Milliarden Euro Umsatz und einem Anteil am Gesamt-Lebensmittel-Umsatz von 3,4 Prozent stellt die Bio-Branche einen wesentlichen Absatzmarkt dar.

Die Bohlsener Mühle hat sich gleichermaßen rasant entwickelt. Um die steigenden Aufträge effizient und termingerecht abwickeln zu können und Potenzial für neue Kunden zu schaffen, werden nun der Produktions- und Verpackungsbereich für ökologische Gebäcke und Frühstückscerealien wie Müsli und Crunchy sowie das Lager vergrößert. Die bisher 6.800 Quadratmeter werden um weitere 4.800 Quadratmeter erweitert. Gefördert wurde das vorletzte, zwei Millionen teure Teilprojekt eines Investitionsprojektes von acht Millionen Euro aus Mitteln der europäischen Wirtschaftsförderung für die gewerbliche Wirtschaft (EFRE).

Das nächste Projekt ist schon in Planung. Bereits in zwei Wochen soll der Bau einer Siloerweiterung für Getreide und Dinkelspelzen, ein Nebenprodukt der Getreideverarbeitung, begonnen werden. Mit Pellets aus den Dinkelspelzen, könnten nicht nur die Backöfen der Bohlsener Mühle, sondern eines Tages ganz Bohlsen beheizen werden. „Das ist für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung der Region mit den Menschen und für die Menschen“, erklärt Volker Krause.


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