Start / Ausgaben / BioPress 68 - August 2011 / Erster Spatenstich für Hackschnitzelheizwerk

Erster Spatenstich für Hackschnitzelheizwerk

Teigwarenhersteller Alb-Gold aus Trochtelfingen in Baden-Württemberg setzt modernste Technologie bei der Umstellung auf erneuerbare Energie ein. Jetzt ist der erste Spatenstich für ein Hackschnitzelheizwerk erfolgt, mit dem rund 85 Prozent der jährlich für die Teigwarenherstellung benötigten Prozesswärme und der Raumwärme im Produktions- und Verwaltungsgebäude gedeckt werden können. Irmgard Freidler, die mit den beiden Söhnen Oliver und André das Unternehmen führt, gab den Startschuss für das Projekt.

Die Anlage verfügt in der ersten Stufe über eine Kesselleistung von 980 kW. Ein Ausbau auf 1.500 kW ist für die nahe Zukunft geplant.

In der Anlage werden Landschaftspflegeholz, Straßenbegleitgrün und Grüngutschnitt vom Baum- und Heckenschnitt in Wärme umgewandelt. Das Unternehmen spricht sich klar gegen die Nutzung von Lebens- oder Futtermitteln zur Energiegewinnung aus. „Die Investition von rund zwei Millionen Euro soll sich nicht nur ökologisch, sondern muss sich auch ökonomisch auswirken“, führt Geschäftsführerin Irmgard Freidler aus.


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