Start / Ausgaben / BioPress 66 - Februar 2011 / Neumarkter Lammsbräu plant Berufung

Neumarkter Lammsbräu plant Berufung

Die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu aus der Oberpfalz darf nach einem Urteil des Landgericht Nürnberg-Fürth auf seinen Etiketten den Begriff Bio-Mineralwasser nicht mehr verwenden. Außerdem untersagte das Gericht auch den Aufdruck eines Bio-Logos auf den Wasserflaschen. Neumarkter Lammsbräu plant, gegen erstinstanzliches Gerichtsurteil in Berufung zu gehen.

Neumarkter  hat 2008 die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser gegründet und Richtlinien sowie  Zertifizierungssystem ins Leben gerufen. Daraufhin hat die Zentrale für unlauteren Wettbewerb geklagt, die zwei Ziele durchsetzen will: Sie will generell den Begriff Bio-Mineralwasser und ein Bio-Mineralwassersiegel unterbinden.

„Wir bedauern dieses Urteil sehr, weil es aus unserer Sicht die berechtigten Interessen des Verbraucherschutzes nicht ausreichend berücksichtigt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Mineralwässer mit Bio-Qualität auch so benannt werden dürfen. Wir werden im nächsten Schritt in Berufung gehen“, erklärte Susanne Horn, Geschäftsführerin der Neumarkter Lammsbräu.

Die Neumarkter Lammsbräu wird das Mineralwasser unter der Bezeichnung Bio-Kristall, weiter vertreiben.

 


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