16 Millionen für Bundesprogramm Öko-Landbau
Forschung bildet mit rund 50 Prozent der Mittel den Schwerpunkt
Das Bundesprogramm Ökolandbau wird nach dem Haushaltsentwurf 2010 der Bundesregierung wie bisher mit 16 Millionen Euro fortgeführt. Der Schwerpunkt liegt hier im Bereich von Forschung und Entwicklung, wie es in einer Mitteilung des Ernährungsministeriums heißt.
Gemessen am Gesamtetat von 5,4 Milliarden Euro für das Ressort von Ministerin Ilse Aigner sind die 16 Millionen Euro für das Bundesprogramm Öko-Landbau ein verschwindend kleiner Teil. Für die Förderung nachwachsender Rohstoffe werden 50 Millionen zur Verfügung gestellt.
Die Umsetzung hängt natürlich auch vom Ausgang der Bundtagswahl ab. Rund die Hälfte der Mittel steht für Forschung zur Verfügung. In der Forschung gibt es vier Schwerpunkte: Tierbereich, Pflanzenbereich, Ernährung und Sozio-Ökonomie. Im Bereich Pflanzenschutz ist die Minimierung oder Ersatz von Kupfer ein aktuelles Thema. Erforscht werden zum Beispiel die Vorteile einer Ernährung mit Bio-Lebensmitteln und aus dem ökonomischen Bereich das Verbraucherverhalten.
Die laufenden Projekte werden fortgeführt, wie die Demonstrationsbetriebe ökologischer Landbau. Die Umstellungsberatung auf Bio-Landbau und die Förderung der Außer-Haus-Verpflegung vom Mensch über Betriebskantine bis zum Restaurant.







