Öko-Fläche in Niedersachsen weiter gestiegen
Mehr als 1.100 Biobauern in Niedersachsen
Hannover. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr wiederum angestiegen. Wie das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) als zuständige Behörde für den ökologischen Landbau in der vergangenen Woche mitteilte, wurden Ende 2005 in Niedersachsen mehr als 64.000 ha ökologisch bewirtschaftet. "Das sind rund 3.800 ha bzw. fünf Prozent mehr als Ende 2004" so Landwirtschaftsminister Ehlen anlässlich der Vorlage der aktuellen Zahlen.
Zum Vergleich: Vor fünf Jahren betrug die Öko-Fläche in Niedersachsen erst 43.000 ha. Das entspricht einer Steigerung von annähernd 50 Prozent in nur fünf Jahren. Ein Öko-Betrieb in Niedersachsen bewirtschaftet derzeit im Durchschnitt eine Fläche von 57 ha. Auch die Zahl der landwirtschaftlichen Öko-Betriebe ist im vergangenen Jahr um 40 auf nunmehr 1.118 gestiegen. Überdurchschnittlich viele Ökoflächen werden in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Osterholz, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg sowie Verden bewirtschaftet.
Wesentliche Schwerpunkte der niedersächsischen Ökobetriebe sind der Getreide- und Kartoffelanbau, die Produktion von Feld- und Feingemüse, der Obstbau (im Alten Land) sowie die Milch- und Eiererzeugung. Mehr als 300 niedersächsische Öko-Betriebe vermarkten ihre Produkte über eigene Hofläden oder Bauernmärkte selbst.
Derzeit wächst die Nachfrage nach Ökoprodukten stärker als der Anbau. Im letzten Jahr betrug der Umsatz mit Bioprodukten bundesweit rund 4 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2004.







