Dänemark
Dänemark: Bio-Apfel- und Erdbeeranbau wächst
(ZMP) Der dänische Bio-Obstbau befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Allerdings haben sich die Schwerpunkte im Anbau in den letzten Jahren stark verändert. Im Strauchbeerenanbau werden schwarze Johannisbeeren immer mehr von anderen Strauchbeeren verdrängt und im Baumobstanbau nehmen vor allem die Apfelanbauflächen in den letzen Jahren spürbar zu. Das geht aus den Daten des dänischen Landwirtschaftministeriums hervor.
Seit Beginn der Erhebung 1995 haben sich die Bio-Obstbauflächen in Dänemark von 127 Hektar in 1995 auf 302 Hektar in 2004 fast verdreifacht. Weitere 53 Hektar befanden sich in der Umstellung.
Der Strauchbeerenanbau wurde lange von den schwarzen Johannisbeeren dominiert. Ihr Anbau war bis 2001 deutlich größer als das Areal anderer Strauchbeeren. Seitdem verliert die schwarze Johannisbeere stetig an Anbaubedeutung - der Anbau wurde von 51 Hektar in 2001 auf zuletzt 27 Hektar in 2004 reduziert. Andere Strauchbeeren wurden hingegen im Anbau im selben Zeitrum von elf Hektar auf 39 Hektar erweitert. Weitere 18 Hektar befanden sich 2004 in der Umstellung.
Mit zuletzt relativ großen Schritten gewachsen ist der Apfelanbau: Wurden 1999 erst 45 Hektar ökologisch bewirtschaftet, waren es 2004 bereits 110 Hektar - und weitere 20 Hektar befanden sich in der Umstellung. Damit hat man inzwischen den Anbau anderer Baumobstarten in Dänemark überflügelt: 1999 wurden 56 Hektar anderes Baumobst ökologisch bewirtschaftet, 2004 waren es mit 66 Hektar nicht sehr viel mehr. Weitere zwölf Hektar befanden sich allerdings noch in der Umstellung.
Auch der Erdbeeranbau wächst unaufhaltsam und erreichte 2004 mit 60 Hektar einen neuen Höchststand.
Die Bio-Gemüseanbauflächen in Dänemark haben sich hingegen in den letzten Jahren stabilisiert. Sie schwankten in den Jahren 1999 - 2004 zwischen 826 Hektar (2004) und 887 Hektar (2000). Nur 2002 ist mit 944 Hektar ein Ausnahmejahr, wobei das Flächenwachstum damals vor allem auf die Kategorie sonstige Gemüsearten zurückzuführen ist, deren Areal im folgenden Jahr bereits wieder deutlich reduziert wurde.
An erster Stelle im Anbau stehen die Möhren, deren Anbau im Jahr 2000 mit 404 Hektar ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatte. 2001 bis 2003 war der Anbau auf 300 bis 312 Hektar reduziert worden. 2004 ist allerdings wieder eine Ausdehnung auf 369 Hektar erkennbar. Die Zwiebelanbauflächen erreichten in den Jahren 2002 und 2003 mit 120 bis 123 Hektar ihren bisherigen Höchststand. 2004 wurde der Anbau auf 84 Hektar deutlich eingeschränkt. Der Porree-Anbau ist mit 18 Hektar in 2004 relativ stabil geblieben zum Vorjahr und bleibt damit deutlich unter den Anbauflächen der Jahre 1999 bis 2002 mit damals 40 bis 50 Hektar. Der Kohlanbau ist bis 2002 (111 Hektar) stetig im Umfang gestiegen, seitdem gehen die Flächen wieder stetig zurück und erreichten 2004 mit 54 Hektar wieder die Ausdehnung des Jahres 2000. ak







