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Kartellamt genehmigt Übernahme von Plus

Einkaufsgemeinschaft von Edeka und Tengelmann untersagt

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Tengelmann-Discounter Plus durch die Edeka genehmigt. Allerdings muss die Mutter Tengelmann  400 Märkte verkaufen. Die geplante Einkaufsgemeinschaft von Edeka und Tengelmann im Supermarkt-Geschäft wurde untersagt, wie die Behörde in Bonn mitteilte. 

Das Kartellamt hatte im April eine Untersagung der Fusion angedroht, weil die Marktmacht von Edeka beherrschend werde. Im Falle eines Verbotes wollte Tengelmann 500 Plus-Filialen schließen. „Im Sinne unserer Mitarbeiter sind wir froh, dass das Bundeskartellamt nach inzwischen mehr als sechs Monaten seine Entscheidung getroffen hat. Der Zusammenschluss spätestens zum Anfang des nächsten Jahres vollzogen werden“, erklärte  Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender Gesellschafter von Tengelmann. 

Die geplante Einkaufsgemeinschaft von Edeka und Tengelmann für die  Supermärkte von Kaiser's/Tengelmann wurde  untersagt. „Mit dieser Entscheidung setzt das Bundeskartellamt ein Zeichen gegen die fortschreitende Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel", sagte Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer. Gleichzeitig werde Edeka seine Nachfragemacht gegenüber Lebensmittelproduzenten nur geringfügig ausbauen. „Dies ist ein guter Tag für die Verbraucher und die Plus-Mitarbeiter, denn die Hängepartie ist endlich beendet und wir können unseren klaren Kurs fortsetzen", sagte Markus Mosa, Vorstandssprecher der Edeka AG in Hamburg.

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