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Belgien

Rege Nachfrage nach Bioprodukten

Starke Verbrauchernachfrage in den Niederlanden und Belgien

(DBV) Die belgischen Verbraucher haben im Jahr 2007 insgesamt 242,5 Millionen Euro für Bioprodukte ausgegeben.

Dies entsprach nach Berechnungen des Marktforschungsunternehmens GfK Panel Services Benelux einem Anstieg von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Anteil von 1,1 Prozent an den gesamten Ausgaben für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs, wie der Absatzförderungsfonds der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft mitteilte. Den größten Marktanteil hatten Fleischsubstitute mit 15,8 Prozent, gefolgt von Eiern (6,5 Prozent), Gemüse und Obst (4,4 Prozent), Brot (2,2 Prozent), Milchprodukten (1,0 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (1,0 Prozent), Geflügel (1 Prozent) und Kartoffeln (0,9 Prozent). Supermärkte waren mit etwa zwei Drittel des Gesamtumsatzes der wichtigste Absatzkanal für Bio-Lebensmittel. Die weiteren Plätze belegten Spezialgeschäfte und Reformhäuser mit 25 Prozent, Wochenmärkte mit 6 Prozent und Hofläden mit 4 Prozent.

Auch in den Niederlanden sind die Verbraucher sehr an "Bio" interessiert. So haben im Jahr 2007 die niederländischen Verbraucher rund 519 Millionen Euro für Öko-Lebensmittel ausgegeben. Dies waren nach Berechnungen der Branchenorganisation Biologica gut 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die höchsten Anteile am Gesamtumsatz entfielen mit 34,7 Prozent auf Convenience-Mahlzeiten und sonstige Lebensmittel sowie mit 26 Prozent auf frisches Obst und Gemüse. Die weiteren Plätze belegten Milchprodukte und Eier (19,2) sowie frisches Fleisch, Fleischwaren und Fleischsubstitute (13,7 Prozent). Den Anteil der Biowaren an den gesamten Ausgaben für Lebensmittel beziffert die Organisation mit 2 Prozent. Alle Absatzkanäle verbuchten Umsatzzuwächse. Die größten Steigerungen erzielten Harddiscounter (plus 33 Prozent) sowie Internetshops und Abonnementsysteme (plus 44 Prozent).


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