Start / Ausgaben / BioPress 55 - Mai 2008 / Wer etwas Besonderes anbieten will, wählt Bio-Feinkost

Wer etwas Besonderes anbieten will, wählt Bio-Feinkost

Unter dem weit gefassten Begriff Feinkost lassen sich zubereitete Lebensmittel besonderer Qualität wie Senf und Würzsaucen, Feinkostsalate, Mayonnaise oder Pasteten zusammenfassen. Zwar kaufen die Kunden sie nicht täglich, doch profitieren interessierte Händler von hohen Umsatzchancen.


Häufig wählen die Händler eine aufmerksamkeitsstarke Sonderplatzierung zur Präsentation ihrer Feinkostartikel. Senf und Käse nebeneinander in der Theke - eine weitere Möglichkeit, um Kunden auf Spezialitäten wie den angesagten Feigensenf aufmerksam zu ma­chen. Senf ist Standard im Programm der Vollsortimenter, zumeist begleitet von Mayonnaise und Co.

Feinkostcharakter bekommt er durch ungewöhnliche Zutaten und Zusatzstofffreiheit oder eine aufwändige, traditionelle Zubereitung. Zudem füllen ihn die Hersteller dann eher in Gläsern als in Tuben ab. BioGourmet zum Beispiel, möchte sowohl Tubenverwender als auch Glasfans erreichen. Daher halten sie bei Senf und Mayonnaise ein ausgewogenes Angebot an Tube und Glas bereit.

So gibt es die Salatmayonnaise mit Bio-Ei im Glas, die Brotzeit-Mayo dagegen in der Tube. Ebenfalls im Glas bieten sie jetzt mittelscharfen und  kernigen Senf an. Auch die leuchtende Farbe des scharfen Dijon-Senfes, nach traditionellem Verfahren aus feinst vermahlener und nicht entölter brauner Senfsaat hergestellt, fällt durch das Glas sofort ins Auge.

Die Bio-Zentrale hat ihr Senfprogramm in letzter Zeit nicht erweitert und mit dem klassischen mittelscharfen Senf der Marke Gut & Gerne besetzt. Die Delikatess-Mayonnaise, für den universellen Einsatz in der Tube, wurde dagegen letztes Jahr neu eingeführt.

Von alltäglicher Würze zum kuli­narischen Ereignis

Eine zweite Anbietergruppe stellen die erfahrenen Senfmühlen dar, die die Biosaat auch im eigenen Betrieb selber verarbeiten. Die Remstaler Senfmanufaktur RSM gehört ebenso dazu wie Steck Schwarzwälder Naturkost. Das Angebot an handgefertigten Spezialitäten von RSM reicht von Classicsenf, Ganzkornsenf, extra scharfem Black Mustard bis zu süß-scharfen Balsamico-Honig-Senf. RSM setzt bevorzugt regionale Rohstoffe ein. Komplett möglich ist das beim Grünen Urwaldpfeffer-Senf zwar nicht, doch bezieht man den Pfeffer zu fairen Preisen aus einem Projekt in einem indischen Tigerreservat.

Mit den im 190 Milliliter Glas erhältlichen Senfen ist die Manufaktur bereits in konventionellen Vertriebsschienen vertreten.  Denn auch dort legen immer mehr Menschen Wert auf naturbelassene Lebensmittel und akzeptieren, dass hochwertige Manufakturware mehr kostet als massengefertigte Produkte. Diese können sich freuen, denn RSM verspricht für die nächsten Monate eine Ausweitung des Sortiments um die Senfsorten Feige, Chili und in Curry.

Steck Schwarzwälder Naturkost wurde schon 1882 als Essig-Fabrik gegründet und später erst um die Senf-Produktion, dann Feinkost erweitert. Das Naturland-zertifizierte Unternehmen produziert sowohl für den Lebensmitteleinzelhandel als auch für Großverbraucher. Im LEH bietet Steck drei Sor­ten Bio-Senf in der Tube an. Eine sehr interessante Neuheit kommt ebenfalls von den Schwarzwäldern und zwar zwei Bio-Avocado-Cremes (Guacomole) in den Varianten mild und pikant.

Frische Avocados, exotische Gewürze und tropische Früchte plus ein Hauch Knoblauch werden kalt verarbeitet und frisch angemacht. Die skalenreichen Cremes sind dabei vegan, gluten- und hefefrei. Sie eignen sich unter anderem für Tapas, Salate oder zum Garnieren und sind gekühlt sechs Monate haltbar. Auch die Bio-Avocadocreme und die Bio-Ingwerpaste von Vodoo-Food stammt aus dem Hause Steck.

Culinaria BioFeinkost in Adelsdorf , aus der insolventen Jo­hann Hörrlein Feinkost hervorgegangen, hat gleichfalls schon vor Jahren mit konventionellem Senf sowie Meerrettich angefangen und das später er­folgreich eingeführte Bio-Feinkostsortiment stetig erweitert.

Die Würzen, Dressings, Wein- und Kräutermarinaden und Oliven stellt Culinaria nicht alle vollständig selber her. Den hohen Qualitätsanspruch erfüllen sie jedoch nach wie vor, bekräftigt das Unternehmen.

Seit Herbst 2007 mischt auch Deliko mit und bietet unter ihrer Marke Gut Lindau Bio-Senfe und Chutneys im Glas an. Da die kontinuierliche Beschaffung qualitativ hochwertiger Ware über einen längeren Zeitraum hinweg nicht immer einfach sei, habe man sich dabei zunächst auf ein kleines Sortiment beschränkt. So hieß es auf der BioFach, die Deliko für erste Kontakte zur Branche nutzte.

Gelungener Start in die Salatsaison mit Bio-Dressings und Co.

Tartex/Dr. Ritter vertreibt über ihre Schwesterfirma CoSa Naturprodukte die LEH-Marke BIONOR. Im Senfsortiment finden sich die vier Klassiker Delikatess-, Ganzkorn-, Süßer und Scharfer Senf mit Chili. Außerdem bietet CoSa Senf in Form eines Senf-Dressings an.

Mit der Dressing-Linie, im LEH sehr populäre, praktische Produkte, sind die Freiburger in eine Marktnische gestoßen, denn in Bio-Qualität sind sie bislang nicht allzu oft zu finden.

Eine geschickte Platzierung direkt bei Salat und Rohkostgemüse trägt sicherlich zum Erfolg bei. CoSa hat gleich sechs Sorten in der 300 Milliliter-Flasche eingeführt, unter anderem Joghurt- und French- Dres­sing. Schlankheitsbewusste Konsumenten können zur innovativen Kräuter-Vinaigrette mit einem Prozent Fett und Balsamico-Dressing mit 0,5 Prozent Fett greifen.

Demnächst kommen zwei ei­freie Sorten Salatcreme auf Basis von Soja hinzu, die sich zur eigenen Zubereitung von Dressings oder als Dip anbieten. Die Innovationskraft ist typisch für CoSa, die mit dem bisherigen Sortiment aus Pasteten-Brotaufstrichen, Bruschette und mehr be­kannt geworden sind.

Eine exklusive Verpackung, hochwertige Zutaten und besondere Herstellung machen auch das  Würzmittel Essig zu Feinkost. Neben den Dachmarken-Sortimenten bietet etwa der Hersteller Kriegl diverse Sorten an, von naturtrübem Apfelessig über Aceto Balsamico di Modena bis zu den Elixieressigen Toskana, Knoblauch oder Provence.

Ungewöhnlich sind auch der in Holzbottichen gereifte Apfelbalsam oder Branntweinessig mit buntem Pfeffer. Die frische Variante mit  handgepflückten Holunderblüten empfehlen die Spezialisten sogar als raffinierten Tropfen im Kräutertee.

Kriegl beliefert Handel, Feinkostindustrie und Endverbraucher. Letztere werden nicht zuletzt durch die dekorative Keulenflasche angezogen, die die Essige zu einem Eyecatcher macht. Alternativ gibt es sie in recyclebaren NRW-Flaschen und einige auch in aparten Probierfläschen. Kriegl füllt in kundenspezifische Gebindegrößen ab und stellt auch den Säure­grad nach Wunsch ein.

Produziert wird nach altbewährter Familienrezepturen, lange  Reifezeiten sorgen dann für ein volles Bouquet. Dabei stehen für Rohware und Endprodukte über 1,3 Millionen Liter Fassraum zur Verfügung, den aber vermutlich überwiegend die konventionellen Produkte füllen. Eine interessante, seltene Essig-Variante stellt die Crema di balsamico dar, die zum Beispiel das Angebot des Fach-handelsunternehmens Byodo mit Essig, Ölen und Senf ergänzt.

Auch La Selva führt die neuartige dickflüssige Kreation, mit der sich ebenso Salate verfeinern lassen, wie Käse, Obst oder Süßspeisen dekorieren. Erhältlich sind die dunkle und die helle Crema in praktischen PE-Flaschen zum Drücken.

Vorgeschmack auf Urlaub mit Antipasti

Zum umfangreichen Sortiment von La Selva bzw. der Einzelhandelsmarke BioMaremma gehören daneben zahlreiche Antipasti. Ob Artischocken, halbgetrocknete Tomaten, Oliven oder das Confit di Peperoncino, alle Produkte zeichnen sich durch ein intensives Aroma und schlichte Rezepturen aus.

Die Mitarbeiter stellen sie direkt auf dem eigenen Gut in der Toskana her, zum Beispiel schälen sie die in Olivenöl eingelegten Artischocken achtsam mit der Hand. Das lässt sich sogar vor Ort beobachten, denn bei La Selva kann man auch Ur-laub machen. Stichwort Anti-pasti: Bei den besonders bei jüngeren und weltoffenen Menschen beliebten Antipasti im Glas haben die Händler eine erfreuliche Auswahl an Anbietern.

Oliven und eingelegte Gemüse gehören zum etablierten Sor-timent der Bio-Zentrale, von BioGourmet oder Culinaria, die ihre Produkte über bioVLog in den Supermarkt bringt. Jetzt hat auch Kattus den Launch einer BioLinie mit 60 Artikeln wie Oliven und Pestos angekündigt. Händler können daher sowohl nur die Range ihres bevorzugten Lieferanten mit Antipasti erweitern als auch das Angebot durch mehr Auswahl attraktiver machen.

"Die Verbraucher wollen po-sitive Geschmackserlebnisse mit sicheren Rohstoffquellen verbinden", sagt Petra Erhart von BioGourmet. Die griechischen Oliven zum Beispiel, wachsen in Mischkultur mit Mandelbäumen und werden erst von Hand geerntet, wenn sie reif sind. Durch unterschiedliche Sonneneinstrahlung und Erntezeitpunkte entstünden die charakteristischen Farbnuancen bei den beliebten in Lake eingelegten Kalamata-Oliven, erklärt die Produktmanagerin. Denn das chemische Schwärzen ist anders als bei konventioneller Ware bei Bio-Oliven tabu.

Der Hersteller hat die Anforderungen des LEH an Bioprodukte früh erkannt und dies erfolgreich umgesetzt. Marke, Ware und Konzept des Sortiments stehen, wobei mit der gezielten übersichtlichen Tiefe ein gesundes Wachstum er­reicht wird.

Mit Rewe und Edeka besitzen sie zwei starke Partner, doch nicht nur diese schätzen die Betreuung durch einen kompetenten Außendienst, schnelle Lieferung und zuverlässige Lieferfähigkeit. Hier profitiert die Rapunzel-Tochter auch von den langjährigen direkten Kon-takten zu Erzeugern und Lieferanten auf der ganzen Welt.

Bei der Bio-Zentrale sind die Antipasti in raffiniert gewürztem Sonnenblumenöl eingelegt, zum Beispiel Artischocken, getrocknete Tomaten, Knoblauch und grüne Oliven.

Genuss vereint mit Gesundheit

Im Handel steht Essig stets neben den Ölen. Viele der kaltgepressten Bio-Öle passen ohne weiteres zum Delikatessensortiment. Nennen kann man hier das neue Premium Olivenöl Extra Virgin aus Apulien von Eco United. Das Öl ist eine charaktervolle fruchtige Mischung aus zwei alten, begehrten Olivensorten.

Vitis führt eine ganze Reihe an ökologischen Traubenkernprodukten, etwa Traubenkernpesto in den Sorten Tomate, Basilikum und Bärlauch, Mehl, Brotbackmischung oder den Traubenkernsnack Dinkel Bio. Traubenkernmehl zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an antioxidativem OPC aus. Einige konventionelle Händler und Hersteller haben die Vitis-Produkte bereits gelistet, ebenso die neuform.

Sensibel in der Logistik, aber lukrativ


Weniger üppig ist das Angebot an frischen bzw. kühlpflichtigen Antipasti und  Feinkostsalaten. Merl, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiern, bieten nach wie vor fünf verschiedene Feinkostsalate an.
Um dem Handel ein gesundes Mengenwachstum zu erleichtern, haben sie hierbei besonders beliebte Rezepturen wie Eier-  und Geflügelsalat ausgewählt. Die frischen Salate werden als vitaler und gesunder Genuss für moderne Bio-­Konsumenten ausgelobt und in der typischen Snackgröße von 150 Gramm-Schalen abgefüllt.

Dagegen umfasst das Bio-Angebot der Deutschen See mit der Marke Beeck stolze 26 Produkte.  Neben Feinkostsalaten wie Hähnchenbrustsalat, Flämischer Bohnensalat oder Garnelen in Knoblauch-Kräuteröl vertreiben sie deutschlandweit diverse Antipasti als Prepack und für die Bedientheke.

Erfolgreich haben sie im August letzten Jahres einen in Öl eingelegten Feta mit einer Kräutergarnitur und getrockneten Tomaten sowie eine Fetacreme eingeführt. Sowohl die Deutsche See als auch der LEH können von der mehrjährigen Erfahrung einer zuverlässigen Handelsbeziehung profitieren, die vor fünf Jahren um das Angebot von Beeck erweitert wurde. Zudem ist die Marke bei den Regionalen, Weiling und anderen gelistet.

Der Handel bekommt Antipasti und Feinkostsalate im Kilo-Gebinde, letztere alternativ auch in 150 Gramm-Prepackschälchen. Sonst können die Salate vor Ort in neuartige, moderne Schalen mit Beeck-Logo und Löffel abgefüllt werden. Alle Zutaten stammen zu 100 Prozent aus kontrollierter, ökologischer Landwirtschaft und Aquakultur, nicht nur zu 95 ­Prozent.

Bio als Wegbereiter

Als Feinkost gelten auch Pasteten, Pestos, Bruschetta, würzige Cremes oder Chutneys, einer der Domänen im Bio-Bereich. Die regalfüllende Auswahl an Geschmacksrichtungen bei den vielseitigen Produkten ist beeindruckend. Während die San­chon- Chutneys, Curries, Sambal Olek und Worcester Sauce von Petersilchen für den Fachhandel gedacht sind, versorgen die Bio-Zentrale den konventionellen Handel direkt und Merschbrock-Wiese über den Bio-Systemanbieter bioVLog.

Merschbrock & Wiese beliefert auch die weiterverarbeitende Industrie. Die von der mediter­ranen Küche geprägten Pesti, Aioli und Tsaziki sind unter der Marke Saphir erfolgreich im Handel eingeführt. Dabei füllt das Unternehmen Saucen und Würzpasten anstatt in übliche Standardgläser in attraktive, exklusiv produzierte Vier-Kant-Gläser ab. Trotzdem seien die hochwertigen Bio-Produkte nicht teurer als eine konventio­nelle vergleichbare A-Marke.

Weigand mit der Marke Biosanica stellte auf der BioFach einen sogenannten Genussbaukasten vor, der gemeinsam mit dem Spitzenkoch Bernhard Reiser konzipiert wurde. Er enthält die fünf wichtigsten Sugo-Komponenten, die man für die unkomplizierte, aber feine und gesunde Küche benötigt.

Für die Herstellung von Pestos und anderem verarbeitet Weigand ausschließlich regional bezogene Frischware. Um den LEH und den Feinkosthandel für Biosanica zu gewinnen, sei man derzeit auf der Suche nach weiteren geeigneten Partnern. Dabei garantiere man selbstverständlich die gewünschte Pünkt­lichkeit sowie Zuverlässigkeit und sorge für eine gute Handelsspanne.

Die kreativen Produktentwickler von La Selva haben dieses Segment ebenfalls im Blick. Neu auf dem Markt sind zwei Ge­würzblütencremes, bei denen das Gemüse mit exotischen Gewürzblütenmischungen von Sonnentor versetzt ist. So setze man zugleich ein Zeichen für den fruchtbaren Austausch unter befreundeten Produzenten, heißt es bei La Selva.

Der Spezialist für Produkte aus der indischen und ayurvedischen Küche Cosmoveda bietet über bioVLog dem Handel mit der LEH-Marke Royal Elephant Papaya Chutney oder Ingwer Limonen Chutney an, für die tropische Früchte und reichlich Gewürze mit Essig und braunem Zucker zu süß-sauer-scharfen Fruchtmusen eingekocht werden. Mit ihnen können die Verbraucher kulinarische Vielfalt und positive Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit kombinieren. Vor allem Vegetarier sollen von dem ausgewogenen und er­prob­ten Nährstoffreichtum angesprochen werden.

Ebenso exklusiv ist das Angebot von Thomas Le Jardinier aus Frankreich. Der gebürtige Deutsche bietet neben 18 vegetarischen Pasteten, sechs Confits und Chutneys selbst entwickelte Gemüse-, Knoblauch- und Algen-Tartare an. Die raffinierten, handgemachten Kreationen eignen sich hervorragend als Begleiter zu Fisch und Fleisch, Nudeln oder Reis sowie Käse.

Ausgewogene Nährstoffbalance zeichnen die hocharomati-schen Produkte aus. Seit über 10 Jahren ist der Unternehmer auf wichtigen Messen in Europa vertreten, um möglichst viele Menschen direkt zu erreichen. Distributeure für die ungekühlt haltbaren, hochpreisigen Gläschen hat er bislang in Frankreich, Belgien und der Schweiz. In maximal 72 Stunden seien bestellte Produkte vor Ort, sagt er, unter anderem bei Biocoop und  Delikatessenläden.

Liebevoll verpacktes Mitbringsel oder private Nascherei

In die süße Richtung gehen auch die Produkte von Tarpa, etwa die Honignuss. In Honig eingelegte Walnüsse, Mandeln oder Pistazien finden sich heute vor allem im Mittelmeerraum. Die Jahrhunderte alte Tradition stammt jedoch aus Osteuropa, genauer dem ungarischen Karpatenbecken, und passt beispiels­weise zu Ziegenkäse, Schafjoghurt oder Obstsalat.

Tarpas Honignüsse zeichnen sich durch die hohe Qualität des duftenden Akazienhonigs und der heimischen Walnüsse aus, die in der Sonne getrocknet und in dem gleichnamigen Dorf von Hand geschlagen werden. Kunden tragen durch den Kauf somit zum Erhalt kulinarischer Traditionen und kleinbäuerlicher Strukturen bei.  Bisher gibt es die Honignüsse vorwiegend im Fachhandel sowie bei Feinkosthändlern. Allerdings sind sie aufgrund der starken Nachfrage in dieser Saison schon ausverkauft.

Die Wartezeit verkürzen derweil vielleicht die auf der BioFach vorgestellte fruchtige Rote Grütze im Glas von der Bio-Zentrale oder Weigands schokolierte Apfelsticks. Oder die luftige, leckere Mousse von Sobo Naturkost in den aromatischen Geschmacksrichtungen Vanille, Stracciatella, Exotic und Scho­ko­lade zum raschen An­rühren aus der Tüte?         

Bettina Pabel