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Symposium Essen + Trinken kommt zur Biofach – mit neuem Bio-Award

‚Bio Hotspot 2027‘, Podiumsdiskussion und Vernetzung

Seit 2023 rückt der Meetingpoint BIOimSEH das Thema Bio-Vollsortimente im Mainstream auf der Biofach in den Mittelpunkt. 2027 wird ein neuer Meilenstein erreicht: Das Symposium Essen und Trinken (SET) ist mit von der Partie und lädt 1.000 Kaufleute und weitere Gäste zum gemeinsamen Event ein. Am 16. Februar, dem Biofach-Eröffnungstag, treffen sie auf Bio-Akteure, Key-Accounter und Entscheider. Ein Highlight bildet die Verleihung des neuen Awards ‚Bio Hotspot‘ für den SEH/LEH. Die Veranstaltung findet von 15 bis 22 Uhr im NCC Mitte der Nürnberg-Messe statt und wird von der bioPress, dem SET und der Biofach organisiert. 

Hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Handel und der Bio-Branche werden zur einführenden Keynote und anschließenden Podiumsdiskussion erwartet. Ophelia Nick, Sprecherin für Landwirtschaftspolitik der grünen Bundestagsfraktion, hat ihre Teilnahme bereits zugesagt. Unter der Leitfrage ‚Wie viel Wandel braucht Bio?‘ stehen Handelsstrategien für den Bio-Markt von morgen auf dem Prüfstand. Im Get-Together zu Beginn der Veranstaltung und dem abendlichen Networking ist zudem viel Raum für den persönlichen Austausch, das Knüpfen und Vertiefen von Kontakten vorgesehen.

Bio Hotspot ehrt Bio-Engagement im LEH

Als Höhepunkt verleihen das Symposium Essen und Trinken (SET) und die bioPress den Award ‚Bio Hotspot 2027‘. Der neue Preis will herausragende Bio-Konzepte im Handel würdigen und besonderes Engagement rund um Bio sichtbar machen. Im Fokus stehen Breite und Tiefe der Bio-Sortimente und die Einordnung des Bio-Angebots in die Gesamtstrategie: Wie stark ist Bio im Markt verankert? Wie wird Bio entlang der Lieferkette gelebt? Und wie schafft der Markt Orientierung und Begeisterung für Bio? 

Teilnehmen können Lebensmittelmärkte des selbstständigen und filialisierten Einzelhandels in Deutschland. Die digitale Ausschreibung erfolgt Anfang Oktober 2026 über die Kanäle von SET und bioPress. Für die Bewerbung füllen Kaufleute einen Online-Fragebogen in fünf verschiedenen Bewertungsbereichen aus: Bio-Sortiment und Bio-Performance; Regionalität und Erzeugerpartnerschaften; Bio-Kompetenz und Kundenaktivierung; Innovation und Weiterentwicklung; sowie Verantwortung und Ressourcen. 

Bewerbungen können bis Ende November 2026 eingereicht werden. Eine Jury ist anschließend für die Auswertung zuständig und ermittelt die Gewinner in vier Kategorien. Alle Teilnehmer werden zum Symposium auf der Biofach eingeladen, wo die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt. Die Verleihung des Awards findet zwischen 18 und 19 Uhr statt. Die Gewinner erhalten eine Urkunde und das Recht, ein Jahr lang mit dem Titel ‚Bio Hotspot 2027‘ zu werben. 

Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Unter Voraussetzung einer verbindlichen Teilnahme an der Veranstaltung ist zudem ein kostenloses Biofach-Ticket für alle Messetage inklusive. Tickets sind ab Ende Oktober / Anfang November online verfügbar.

Brücke für Kaufleute in die Messehallen

Neben der gemeinsamen Veranstaltung ist das Symposium Essen und Trinken an allen vier Messetagen auf der Biofach-Sonderfläche Meetingpoint BIOimSEH in Halle 7/641 vertreten und eingebunden ins Programm der Bio Experten Lounge, die mit Impulsen und Fachgesprächen zum persönlichen Austausch anregt.

Der Meetingpoint wartet zur nächsten Biofach-Ausgabe mit der neuen eigenen Webseite http://www.bioimseh.bio auf, die fortwährend aktualisiert wird. Alle Teilnehmer und Partner sind dort im Slider abgebildet. Die Teilnahme kann über einen Button in wenigen Schritten gebucht werden.

Per Link gelangen Besucher auf die digitale Bio-Infothek, in der sie auf die von bioPress in den letzten 30 Jahren gesammelten Kontakte treffen. Das ‚Who is who‘ der Bio-Branche bietet derzeit insgesamt mehr als 19.000 Firmeneinträge, die sich nach Warengruppen, Branchen und via Umkreissuche sortieren und auslesen lassen – das ideale Instrument für die Suche nach Bio-Vollsortimenten.

Mit dem Meetingpoint finden die Kaufleute während der gesamten Biofach einen zentralen Anlaufpunkt. Sie treffen dort auf Bio-Markenvielfalt in der Produktschau, auf Frische-Produkte, Bio-Anbieter und Experten. Bis zu 60 Prozent ihrer Umsätze machen Kaufleute mit Frische-Produkten – im Bio-Angebot ist dieser Stellenwert der Frische jedoch bei weitem noch nicht sichtbar. Was fehlt zum Bio-Vollsortiment? Und wie können Kaufleute dorthin gelangen? Diese Fragen stehen im Fokus des Austauschs.

Wachmacher Kolakao und frisches Bio-Fleisch der BESH

Was in puncto Bio-Fleisch und -Wurst möglich ist, zeigt dieses Jahr die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH), die die Fleisch-Theke des Meetingpoints mit frischen Spezialitäten befüllt. Die sächsische Bio-Manufaktur Natur-Reich-Inform ist wieder Teil der Sonderfläche und schenkt den Meetingpoint-Besuchern ihr koffeinhaltiges Kakaotrendgetränk ‚Kolakao‘ aus. 

In den Regalen werden beispielsweise die Bio-Dauerbackwaren von Sommer präsentiert. Bernd König ist als Makler für Bio-Agrarprodukte mit Getreide und Ölsaaten mit dabei. Gua Limo stellt ihre Bio-Guaven-Fruchtlimonaden und das Bergpracht-Milchwerk zeigt seine Käseprodukte in Demeter- und Bioland-Qualität. Auch die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) will wieder mit verschiedenen Herstellern vor Ort sein. Auf den Matchmaking-Plätzen ist erneut der Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau vertreten.

Bio Experten Lounge: Der Weg zum Bio-Vollsortiment

Wie wird Bio zum selbstverständlichen Teil des täglichen Einkaufs? Welche Rolle spielt das Thema Gesundheit bei der Bio-Kommunikation? Und weshalb kommt Kaufleuten eine besondere Verantwortung bei der Bio-Vermarktung zu? Unter dem Motto ‚Bio im Mainstream neu erzählen‘ gibt bioPress-Herausgeber Erich Margrander auf der Experten Lounge in zehn verschiedenen Vorträgen Inputs, die zur Diskussion mit den Besuchern anregen sollen:

1.    Bio beginnt beim ICH
2.    Bio braucht Vollsortiment, nicht Alibi-Regal
3.    Frische ist der Prüfstein
4.    Die selbständigen Kaufleute sind der Schlüssel
5.    Markenvielfalt statt Bio-Einheitsbrei
6.    Natürlich gesund…
7.    Bio darf nicht kompliziert wirken
8.    Vom Produkt zur Haltung
9.    Bio im Mainstream
10.  Meetingpoint BIOimSEH: Aus der These wird Sortiment.

Einen ersten Eindruck der Inhalte vermitteln die Power Point-Folien, die zusammen mit den Terminen auf der Meetingpoint-Website zu finden sind.   
http://www.bioimseh.bio/bio-experten-lounge

Die Sicht der Verbraucher wird im Gespräch mit Marcus Wewer, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen, vertieft. Henning Niemann, Verarbeiter- und Händlerberater beim Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN), stellt ein Projekt vor, das mehr deutsches Bio-Gemüse in Verbandsqualität in den Lebensmitteleinzelhandel bringen will (S. 36) . Daneben stehen noch Zeitfenster offen, zu denen sich ExpertInnen anmelden und etwas beitragen können.

Lena Renner
 

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