Hersteller
Vilsa-Gruppe wächst
Absatzplus um über sieben Prozent
© Hauke-Christian Dittrich
Die Vilsa-Gruppe meldet für das Jahr 2025 ein Absatzplus um 7,3 Prozent auf 671 Millionen Füllungen. Für die Marke Vilsa gingen die Absätze sogar um 9,7 Prozent nach oben. Der geschäftsführende Gesellschafter Henning Rodekohr führt den Erfolg auf die richtigen Investitionen in den vergangenen Jahren zurück: etwa den Bau eines Hochregallagers, den Kauf einer Tetra-Anlage und die Umsetzung neuer Verpackungslösungen.
Besonders stark entwickelte sich laut Vilsa das Glas-Segment mit einem Plus von 13 Prozent. Auch für den PET-Einweg-Bereich sei die Entwicklung mit plus 8,7 Prozent positiv. Mit Blick auf die Sorten griffen Verbraucher besonders zu Naturelle, das einen Zuwachs von 30 Prozent erfuhr.
Die Investitionen seien mit der Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse gepaart worden, sodass der Kostendruck teilweise kompensiert wurde. Für 2026 sind weitere Investitionen geplant. Der Zwei-Schicht-Betrieb am Standort Bad Pyrmont wurde zu Jahresbeginn auf einen Drei-Schicht-Betrieb umgestellt. Außerdem wurden drei Schwerlast-Elektro-LKWs gekauft und der Produktionsstandort Bruchhausen-Vilsen um eine PETMW-Anlage erweitert.
Eine glasähnliche Frischeschutz-Technologie wird von Vilsa nach eigenen Angaben als erster Mineralbrunnen Deutschlands für alle Produkte im PET-Einweg-Portfolio umgesetzt – für Bio-Mineralwasser ebenso wie für Erfrischungsgetränke. Mit einer nationalen Kampagne rückt der Hersteller diese Innovation nun in den Mittelpunkt der Markenkommunikation. Unterstützt wird der Mineralbrunnen dabei mit humorvollen Spots von Show-Allrounder Klaas Heufer-Umlauf und Streaming-Star Papaplatte.







