Start / Nachhaltigkeit / Index

Nachhaltigkeit

Kongress

Biodiversitätskonferenz: Lebensmittelbranche sucht nach gemeinsamen Lösungen

LEH und Bio-Verbände verständigen sich auf Roll-out-Strategie

Biodiversitätskonferenz: Lebensmittelbranche sucht nach gemeinsamen Lösungen © Cédric Puisney Photography
Chris Adamo, VP Global Sustainability Impact bei Danone, berichtet von Nachhaltigkeitsprojekten entlang der Lieferkette.

Wie lässt sich der Schutz der biologischen Vielfalt wirksam in der Lebensmittelwirtschaft umsetzen? Darüber diskutierten rund 140 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden bei der Biodiversitätskonferenz am 6. und 7. Oktober in Brüssel. Ein Schwerpunkt war die neue Roll-out-Strategie des Vereins Food for Biodiversity, die dazu beitragen soll, Biodiversitätskriterien fest in Lebensmittelstandards und Beschaffungsvorgaben zu verankern.


Anzeige

Gemeinschaftsverpflegung

Wenn Brokkoli zum Star werden soll

Bayerischer Schulverpflegungskongress 2026 zeigt Wege zu mehr Qualität und Akzeptanz beim Schulessen

Wenn Brokkoli zum Star werden soll © KErn/Ullrich
In der Jugendherberge Nürnberg trafen sich am 23. September Fachleute aus der Branche zum Bayerischen Schulverpflegungskongress.

Seit August 2026 gilt in Deutschland das Recht auf Ganztagesbetreuung für Erstklässler. Bis 2030 wird es schrittweise auf die gesamte Grundschule ausgeweitet. Damit erhält die Frage nach einem gesunden, nachhaltigen und bezahlbaren Schulessen eine neue Brisanz. Wie lässt sich mehr Bio auf den Tellern organisatorisch verankern? Und wie macht man Kindern Lust auf gute, vielfältige Speisen? Zu Inputs und Diskussion trafen sich Fachleute aus Schulen, Kommunen, Verwaltung, Wissenschaft und Verpflegung beim Bayerischen Schulverpflegungskongress am 23. September 2026. Die Veranstaltung fand in der Jugendherberge Nürnberg sowie online per Livestream statt.


Ticker

Veranstaltung

Climate Fair Farms: Klimaleistungen erfassen und vergüten

EIP-AGRI-Projekt lädt zum Kick-off-Workshop am 5. und 6. Oktober

Climate Fair Farms: Klimaleistungen erfassen und vergüten © stock.adobe.com / thosti57

Wie können agrarökologische Leistungen messbar gemacht, zertifiziert und wirtschaftlich honoriert werden? Diese Frage steht im Zentrum des neuen EIP-AGRI-Projekts ‚Climate Fair Farms – Klimaresiliente Leistungen in der Landwirtschaft fördern und in Wert setzen‘. Am 5. und 6. Oktober findet dazu der Kick-off-Workshop in der Akademie Schloss Kirchberg statt.


Ernährung

Longevity beginnt mit gutem Essen, nicht mit Pillen

Gesundheit steckt nicht nur in Nährstoffen, Bio ist mehr als rückstandsfreie Ernährung

Longevity ist in aller Munde. Kaum ein Gesundheitsthema wird derzeit so häufig aufgegriffen – und kaum eines wird so schnell auf Produkte, Wirkstoffe und Nahrungsergänzungsmittel reduziert. Vitamine, Pulver, Kapseln, personalisierte Ernährungsprogramme und technische Gesundheitskontrollen versprechen ein längeres, möglichst beschwerdefreies Leben. Dabei gerät etwas Entscheidendes aus dem Blick: Gesundheit entsteht nicht durch einzelne Präparate. Sie ist das Ergebnis einer Lebensweise – und dazu gehört vor allem eine gesunde Esskultur.


Anzeige

Nachhaltigkeit

Gesunder Boden – wer zahlt den Preis?

Fairtrade-Vorständin Claudia Brück im Gespräch mit bioPress

Gesunder Boden – wer zahlt den Preis? © Fairtrade, Nipah Dennis
Die KakaoproduzentInnen Dora Atiiga (re.) und Mbawin Moses in Ghana

Das globale Ernährungssystem ist an Grenzen gestoßen. Dennoch tragen Landwirte weiterhin das Produktionsrisiko und kostendeckende Preise sind keine Selbstverständlichkeit. Kann die EU-Richtlinie gegen unfaire Handelspraktiken daran etwas ändern? Welche Chancen liegen in der Transformation durch die Privatwirtschaft? Wie trägt Agrarökologie zu mehr Fairness bei? Und welche Vorreiterrolle nimmt Lidl dabei ein, fair gehandelte Produkte alltagstauglicher zu machen? Über Wege zur Agrar- und Ernährungswende hat bioPress mit Claudia Brück, Vorständin Kommunikation und Politik bei Fairtrade Deutschland, gesprochen. 


Nachhaltigkeit

Regenerativ ja – aber nicht gegen Bio

Warum die Bio-Branche jetzt sehr genau hinschauen muss, wenn regenerative Landwirtschaft als neues Leitbild in Europa ankommt

Regenerativ ja – aber nicht gegen Bio © KI-generiert
Genau hinschauen, was hinter den grünen Versprechen steckt. Ökolandwirtschaft ist zertifiziert und Kunstdünger und Pestizide sind verboten.

Die regenerative Landwirtschaft kommt mit starken Bildern: lebendige Böden, Weidetiere auf artenreichen Flächen, weniger Betriebsmittel, mehr regionale Kreisläufe. Vieles davon gehört seit Jahrzehnten zum Kern ökologischer Landwirtschaft. Gerade deshalb muss die Bio-Branche aufmerksam sein. Denn wenn ‚regenerativ‘ nicht an klare Mindeststandards gebunden wird, kann aus einem guten Begriff schnell ein Ausweichmodell werden: Bio-Sprache ohne Bio-Verbindlichkeit.


Anzeige
[ weitere News laden ]
[zum Nachhaltigkeit Archiv ]