Start / Business / Rohstoffe / Selbstversorgungsgrad in Deutschland

BLE

Selbstversorgungsgrad in Deutschland

80 Prozent Nahrungsmittel aus heimischer Landwirtschaft

Selbstversorgungsgrad in Deutschland © BLE

In welchem Umfang kann die Erzeugung der heimischen Landwirtschaft den Bedarf in Deutschland decken? Laut Informationen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) lag der Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln in den vergangenen Jahren bei gut 80 Prozent.

Während der Bedarf an Obst 2020 nur zu 20 Prozent aus heimischer Erzeugung gedeckt werden konnte, betrug der Selbstversorgungsgrad bei Kartoffeln 145 Prozent. Auch bei Zucker, Fleisch und Milch übersteige hierzulande die Erzeugung den Bedarf.

[ Artikel drucken ]

Ticker

Das könnte Sie auch interessieren

Bio-Siegel feiert Jubiläum auf der Biofach

25 Jahre und mehr als 112.000 registrierte Produkte

Bio-Siegel feiert Jubiläum auf der Biofach © BLE

Das deutsche Bio-Siegel feiert sein 25-jähriges Bestehen und ist heute fest im Alltag etabliert. Neben den Klassikern wie Tee oder Gewürzen tragen auch fertige Kichererbsen-Currys und Bienenwachs das Siegel. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat inzwischen über 112.000 Produkte von mehr als 7.300 Unternehmen in ihrer Datenbank registriert. Auf der Biofach in Nürnberg steht das Team des Bio-Siegels in Halle 9, Stand 355, für Gespräche zur Verfügung.

05.02.2026mehr...
Stichwörter: BLE, Selbstversorgung

Schafbestand in Deutschland

BZL auf einen Blick

Schafbestand in Deutschland © BLE

Erläuterungen zur Infografik: In Deutschland wurden 2024 rund 1,5 Millionen Schafe auf 9.670 landwirtschaftlichen Betrieben gehalten. Der heimische Schafbestand ist damit innerhalb der vergangenen zehn Jahre um fast sechs Prozent oder knapp 90.000 Tiere geschrumpft. Mit wenigen Ausnahmen reduzierten sich die Schafzahlen in allen Bundesländern. Parallel ging die Anzahl der Betriebe in diesem Zeitraum um gut zwei Prozent zurück.

20.10.2025mehr...
Stichwörter: BLE, Selbstversorgung

Zahl der Mühlen sinkt weiter

Dinkelvermahlung so hoch wie nie

Die Zahl der Handelsmühlen in Deutschland ist 2024/25 im Vergleich zum Vorjahr um vier Mühlen auf insgesamt 170 gesunken. Vor zehn Jahren gab es noch 213 Mühlen. Der Rückgang liege einerseits an Kleinbetrieben, die unter die Meldegrenze von 1.000 Tonnen verarbeitetes Getreide im Jahr fallen, andererseits an einer Zunahme der Großbetriebe mit einer Vermahlung von über 100.000 Tonnen. Die neuen Daten hat das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in der ‚Struktur der Mühlenwirtschaft 2024/2025‘ zusammengefasst.

01.10.2025mehr...
Stichwörter: BLE, Selbstversorgung