Gentechnik
Gegen Zwangsernährung mit Gentechnik - bitte unterstützen Sie foodwatch!
Sicher verfolgen auch Sie seit einiger Zeit die Diskussion um Gentechnik in unserem Essen. Laut Umfragen lehnen Verbraucher den Einsatz von Gentechnik bei der Nahrungsmittelherstellung mehrheitlich ab. Keiner weiß, welche Folgen der Einsatz dieser Technik für kommende Generationen haben wird. Wie es wirklich ist, werden vielleicht erst unsere Kinder erfahren. Leider könnte es dann zu spät sein!
Für echte Wahlfreiheit
Aus diesem Grund fordern wir von foodwatch, dass die Verbraucher beim Einkaufen erkennen können, welche Produkte gentechnisch verändert wurden, damit Sie sich frei dafür oder dagegen entscheiden können. Vielleicht denken Sie, dass Sie diese Möglichkeit schon haben. Also echte Wahlfreiheit besitzen. Schließlich gibt es ja seit April 2004 eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel.

Das ist jedoch ein Trugschluss! Sie haben keine Wahlfreiheit. Denn es gibt keine Kennzeichnungspflicht für Fleisch, Milch und Eier, also für Produkte, die mit Hilfe von Gentechnik-Futtermitteln hergestellt wurden. Das ist insofern fatal, als dass 80 Prozent aller gentechnisch veränderten Pflanzen in den Mägen von Tieren landen, deren Fleisch wir später verzehren. Und das bedeutet: Wir Verbraucher sind machtlos, weil wir nicht wissen, ob die tierischen Nahrungsmittel, die wir kaufen, mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden oder nicht!
Wir von foodwatch halten diese Zwangsernährung mit Produkten von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen ernährt wurden, für völlig unakzeptabel und für einen Angriff auf unser Selbstbestimmungsrecht als Verbraucher.
Gemeinsam mit Ihnen den Markt verändern!
Reden allein hilft nicht, wir müssen handeln und uns wehren. Viel ist erreicht, wenn große Konzerne Fleisch anbieten, das mit gentechnikfreiem Futter hergestellt worden ist. Dann haben wir Verbraucher mehr Auswahl und der Markt für gentechnikfreies Futter wird anwachsen. Deshalb wollen wir große Unternehmen dazu bringen, gentechnikfreies Fleisch anzubieten. Einen Anfang haben wir mit der foodwatch "Burgerbewegung" gemacht, mit der wir McDonald's auffordern, auch Burger ohne Gentechnik anzubieten.

Bereits über 8.000 Menschen haben sich daran beteiligt. In den McDonald's-Filialen in Deutschland essen täglich etwa 2,3 Millionen Menschen. Für sie werden jeden Tag mehr als 100.000 Kilogramm Hackfleisch zu Burgern verarbeitet. Das Fleisch kommt von Kühen, die gentechnisch verändertes Futter fressen. McDonald's hat angeblich 1.770 Menü-Kombinationen im Angebot, aber keinen einzigen Hamburger ohne Gentechnik. Das wollen wir ändern!
McDonald's verhöhnt die Bürger!
Den Teilnehmern der Burgerwegung antwortet der Konzern mit einer automatisch verschickten E-Mail. Darin wird erklärt, dass es derzeit unmöglich sei, Futtermittel ohne Gentechnik in ausreichender Menge zu bekommen. Doch das ist nicht die Wahrheit. Es gibt ausreichend gentechnikfreies Soja auf dem Weltmarkt. Die Schweiz macht es vor. Dort gibt es in den McDonald's-Filialen nur gentechnikfreie Burger. Denn die Schweiz verbietet den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen in der gesamten Nahrungskette. Mit der Antwort, gentechnikfreies Soja stünde nicht zur Verfügung, verhöhnt der Lebensmittelgigant die Menschen in Deutschland! Die ehrliche Antwort des Konzerns müsste lauten: "Die Befürchtungen der Menschen und deren legitimer Anspruch auf Wahlfreiheit sind uns egal! Wir werden uns erst dann bewegen, wenn unser Umsatz in Gefahr ist."
Werden Sie Fördermitglied von foodwatch

Liebe foodwatch-Interessierte, wir wissen: Konzerne wie McDonald's reagieren nur auf öffentlichen Druck und wenn Gewinneinbußen drohen. Mit unserer Burgerbewegung können wir den Finger in die Wunde legen. Aber wir brauchen Ihre Unterstützung. Werden Sie bitte Fördermitglied von foodwatch. Nur wenn wir viele sind, können wir Druck auf Konzerne und Politik ausüben, nur dann werden wir gehört.
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