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Verständnis für Initiative in Sachen Bauernrente

Nürnberg 22.02.2018 | Die Staatssekretärin im baden-württembergischen Landwirtschaftsministerium Friedlinde Gurr-Hirsch besuchte die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft (BESH) auf der Biofach in Nürnberg und tauschte sich mit BESH-Gründer Rudolf Bühler aus. „Direkt vom Bauern“, „Ein Schwein mit Geschichte“, „Wir lassen die Sau raus“ – die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) präsentierte auf der Biofach in Nürnberg ihre neue Kampagne für EU-geschütztes Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A.

Friedlinde Gurr-Hirsch bewunderte beim Messerundgang am Stand der Hohenloher die ansprechenden Motive, die für die europaweit geschützte Spezialität werben und über die Hintergründe informieren.
 
Rudolf Bühler nutzte die Gelegenheit, der Landespolitikerin sein Anliegen in Sachen Bauernrente vorzutragen. Der BESH-Gründer hat eine Petition im Deutschen Bundestag eingereicht mit dem Ziel, die Rente der Bauern der Rente von Arbeitern und Angestellten gleichzustellen. Er fordert, bei den Bauern müsse der Staat den Arbeitgeberanteil übernehmen, um den volkswirtschaftliche Nutzen bäuerlicher Landwirtschaft zu vergüten. Friedlinde Gurr-Hirsch äußert Verständnis für die Beweggründe angesichts der prekären Situation vieler Bauern.
 
Die rund 1450 Landwirte (darunter rund 480 Bio-Betriebe), die sich zur Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall angeschlossen haben, bilden da freilich eine Ausnahme, betonte Rudolf Bühler: „Wir haben bundesweit die höchsten Auszahlungspreise für unsere Bauern.“ Das trage zur Sicherung der Existenz der bäuerlichen Landwirtschaft in Hohenlohe bei.

Gerne ließ sich die Staatssekretärin feine Scheiben vom Schwäbisch-Hällischen Eichelmastschinken schmecken und von Dieter Mayer, Metzgermeister und BESH-Produktentwickler, die Herstellung erklären. Die Schinken werden nach einem speziellen Verfahren gewürzt und dürfen anschließend zwölf Monate reifen. „Ich hätte geschworen, der ist in Trollinger eingelegt“, erwiderte Gurr-Hirsch und nahm sich noch ein Stückchen: „Der schmeckt einfach nach mehr.“ Ein Glas Rotwein zum Schinken musste sie angesichts des vor ihr liegenden Programms ablehnen: „Genuss hat auch etwas mit Aufhören zu tun.“

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