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Bio-Tee erreicht alle Kundengruppen

schmeckbare und geprüfte Qualitätvon Grün oder Schwarz bis zu Kräuter & Co

Die stetig wachsende Begeisterung für Tee spiegelt sich in steigenden Absatzzahlen. Dabei nehmen das Bewusstsein für Qualität und eine gesunde Ernährungsweise zu. Beides spricht für Bio-Tee. Dieser ist wiederum fest verbunden mit nachhaltigem Anbau und Verarbeitung, fairen, sozialgerechten Handelsbeziehungen und echter Transparenz.

Je nach Sorte differieren die Tee-Preise zum Teil extrem unabhängig von einem Bio-Siegel. Die Spanne loser Markenware reicht von 3,50 Euro für 100 Gramm Assam bis zu 40,50 Euro für 30 Gramm Matcha. Bei Tees aus ökologischem Anbau lassen sich höhere Preise aber mit dem hohen Aufwand erklären. Sie kommen zugleich der Umwelt und den Tee-Bauern zugute. Da man sowohl die grünen als auch manche schwarze Varianten mehrmals aufgießen kann, relativieren sie sich außerdem deutlich.

Obwohl ganzjährig gefragt, verzeichnet die Warengruppe im Winter und in der Vorweihnachtszeit alljährlich ein Absatzhoch. Immer mehr Verbraucher greifen dabei zu Bio-Tees, wobei sich die deutlich ausgeweiteten Vertriebswege mittlerweile von Apotheken über Buchhandlungen und Geschenkeläden bis zu Coffeeshops, Hotellerie und vor allem Online-Portalen erstrecken. Einerseits stellt dies sicherlich eine Konkurrenz für den Lebensmittelhandel und den Teefachhandel dar. Andererseits unterstützt es den Bekanntheitsgrad und das gute Image von Bio-Tees.

Zur beeindruckenden Auswahl gehören zum einen praktische Beuteltees mit immer wieder neuen inspirierenden Mischungen aus Kräutern, Früchten und Blüten, zum anderen aromenreiche Blatttees aus Camellia sinensis oder assamica-Teepflanzen. Schwarz- und Grüntee dominieren das Angebot.

Daneben finden Teefreunde Spezialitäten wie Weißen, Gelben, Roten oder gereiften Tee und natürlich den boomenden Matcha. Noch deutlicher als bei den Alternativen ohne Theophyllin und Coffein zeigt sich, dass die sensorische Qualität ähnlich wie bei Wein und Kaffee  von vielen Parametern abhängt: Klima, Anbau- und Erntemethoden, Verarbeitungsbedingungen und mehr.

Länder- und Gartentees für reinen Genuss

Manche Bio-Anbieter haben sich mehr oder weniger auf bestimmte Länder beziehungsweise Anbaugebiete spezialisiert, wo sie persönliche, direkte Kontakte zu den Teegärten aufgebaut haben. Beispielsweise Darjeeling: Das Gebiet am Fuße des mächtigen Himalayas gilt als eines der besten Anbaugebiete für hochwertige Qualitäten. Das trifft sowohl für duftig-zarten First Flush aus der ersten Frühjahrspflückung als auch für den kräftigeren Second Flush aus der Sommerpflückung zu.

Ausschließlich solche hochwertigen Darjeelings in Naturland-Qualität  bietet die Teekampagne der Projektwerkstatt an. 1985 gegründet  und zum weitaus größten Teil Versandhändler, ist sie nach Angaben des Tea Board of India größter Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Zum Erfolg haben sicherlich das soziale Engagement und das große Wiederaufforstungsprogramm sowie die dauerhafte Qualität des kleinen, aber feinen Sortiments beigetragen.

First Flush, Second Flush und eine preiswertere Mischung aus verschiedenen Ernten sowie ein Grüner Darjeeling stehen zur Auswahl. Durch den Verkauf direkt nach der Ernte in Großpackungen werden Lager-, Verpackungs- und Versandkosten gespart – was mit höheren Erlösen für die Teegärten verbunden ist.

Wie alle Anbieter mit einem regional begrenzten Tee-Sortiment lebt die Projektwerkstatt allerdings mit dem Risiko, dass Unwetter oder politische Krisen den Rohwarenbezug gefährden können. In Nordindien haben die Wetterextreme in den letzten Jahren zugenommen. In diesem Sommer führten nicht enden wollende Regenfälle in Assam und anderen klassischen Teeregionen zu Überflutungen.

Durch die höhere Lage war Darjeeling nur zum Teil betroffen. Eine Ernteperiode könne man im Prinzip gut kompensieren, sagt Geschäftsführer Thomas Räuchle. Wichtig sei, dass sich Erzeuger und Abnehmer aufeinander verlassen könnten. Erstere liefern, was sie liefern können und letztere pochen nicht auf vorher vereinbarte Mengen.

Bio stellt auch bei anderen Tee-Spezialitäten einen anerkannten zusätzlichen Mehrwert dar, etwa bei sogenannten Highgrown- und Invoice-Teas. Auf Highgrown-Teas aus Nepal, dem Dach der Welt, und damit den höchstgelegenen Teegärten weltweit stammen die Bio-Tees von Ambré.

Das noch kleine Sortiment umfasst Schwarze, Grüne und Weiße Tees sowie Oolong. Ihre Kunden empfänden  die Tees durch die Naturbelassenheit der Anbaugebiete weitab von emissionsgefährdenden Infrastrukturen als besonders wohlschmeckend, gibt Firmengründerin Stephanie Twele ein häufiges Feedback weiter.

Als Invoice-Teas bezeichnet man begrenzt verfügbare Einzelpartien beziehungsweise Pflückdurchgänge wie sie Betty Darling vorrangig anbietet. Die Teegärten liegen im  Darjeeling, Nepal sowie China. Sollte eine Partie ausverkauft sein, wählt das Unternehmen eine gleichwertige Nachfolgepartie, die dann möglicherweise von einem anderen Garten stammt. So ergibt sich ein häufigerer Wechsel als üblich. Als Konstante im Angebot stehen Blends zur Verfügung, die dennoch hohen Qualitätsansprüchen genügen sollen.

Gaumenkitzel mit Oolong und Rauchtee

Taiwan mag als Herkunftsland für gute Tees bisher noch wenig bekannt sein. Jedoch kommen aus dem ehemaligen Formosa hochwertige Oolongs und Rauchteesorten, auf die etwa Oliver Seifert mit seiner Firma Kos Tea setzt. Wer etwas Besonderes sucht, dem empfiehlt er einen Red tea oder Aged-tea. Für beide erntet sein Partnerbetrieb Blätter von wilden taiwanesischen Teebäumen.

Der sensorisch weichere Rote Tee verdankt seinen Namen der ins Rötliche gehenden Farbe des Aufgusses. Diese rührt wiederum daher, dass der Oxidationsgrad zwischen dem von Oolong und Schwarztee liegt. Der Aged-tea weist dagegen ähnlich wie Pu Erh Tee durch eine der Fermentation folgende stärkere Röstung und mehrjährige Reifung  einen herzhaften holzigen Geschmack mit leicht süßen Nuancen auf. Dazu passt die dunkelbraune Farbe. Interesse wecken aber auch die Oolong Tees selber, die Kunden lose in traditioneller Ziegelform beziehen können.

Die Grünen auf dem Vormarsch – von lind- bis zu moosgrün

Den Trend zu unfermentierten Grüntees greift Kos Tea so wie viele andere ebenfalls auf und hat das Sortiment um Tees von ausgewählten japanischen Gärten erweitert. Während Sencha und Kukicha inzwischen recht bekannt sind, findet man auch weniger verbreitete Sorten wie Genmaicha, Houjicha oder smaragdgrünen Gyokuro.

Als Marktführer im Bereich Bio-Grüntee und -Matcha aus Japan gelten jedoch Shimodozono mit der Marke Keiko und Aiya Europe. Die zahlreichen Keiko Grüntees stammen aus dem firmeneigenen Teegarten im äußersten Süden Japans. Schon 1992 und damit vor fast 25 Jahren wurde dieser als erster Teegarten in Japan auf Bio-Anbau nach den EG-Bio-Richtlinien umgestellt. Als Markus Hastenpflug seinen Grüntee auf dem europäischen Markt einführte, hatte der einen Marktanteil von unter einem Prozent. Heute liegt er absolut im Trend, besonders wenn es sich um das feinstgemahlene Matcha-Pulver handelt.

Den Großteil des umfangreichen Sortiments von Sencha bis zu Genmaicha machen Kabusecha (Halbschattentees) aus: Der zeitweise Aufwuchs unter speziellen Netzen entspricht den natürlichen Lichtbedingungen des wilden Teestrauchs und sorgt für höchstmöglichen Extraktgehalt im Blatt. Dank eines optimierten Dämpfverfahrens können sich diese dann möglichst vollständig aus dem Blatt lösen – für den Verbraucher erkennbar an der klar tiefgrünen Tassenfarbe, dem charakteristischen, grasigen Duft und dem vielschichtigen Aroma. Zugleich steigt die Ergiebigkeit, so dass einige Tees bis zu fünfmal aufgegossen werden können.

Matcha punktet dabei mit einem besonders hohen Gehalt an Polyphenolen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen in der Tasse. Um diese und die empfindlichen Aromen vor Oxidation zu schützen, werden die Keiko-Matchas erst in Deutschland frisch gemahlen und unter Schutzatmosphäre verpackt.

Japanischer Schwarztee, Tee zum Kaltaufguss und Kräutertee ergänzen das wachsende Keiko-Sortiment. Markus Hastenpflug ist überzeugt, dass in Zukunft neben klassischen Tees auch innovative Teeprodukte auf steigendes Interesse stoßen werden. Nachdem er daher vor einiger Zeit Grüntee-Süßigkeiten aufgenommen hat, kommen zum Herbst spezielle Matchablends für die einfache Zubereitung auf den Markt.

Für Aufmerksamkeit sorgen dürfte genauso der Maulbeerblättertee, der durch die ähnliche Verarbeitung dem japanischen Grüntee sensorisch ähnelt. Er enthält aber kein Coffein und weist eine angenehme natürliche Süße auf.

Auch andere Lebensmittelhersteller greifen die Vielseitigkeit und Beliebtheit von Matcha und Grüntee auf. Das nährstoffreiche und belebende Superfood findet sich in Getränken, als Bonbons, Schokolade oder Nahrungsergänzungen. Beispielhaft genannt seien hier nur Matcha-Sticks von Emcur, Drückeberger, Grüntee-Sirupmischungen von Agava für den schnellen Teegenuss oder  Energy Drinks und Matcha-Kapseln von MatchaMagic – Zeekei.

Tees für jeden Geschmack: Von Spezialisten zu Tee-Generalisten

Im Zusammenhang mit den Tee-Innovationen ist interessant, wie Rohstoffhersteller (B2B) die Marktsituation einschätzen. Beispielsweise sagt Peter Schmid, Geschäftsführer Worlée NaturProdukte: „Auch junge Menschen greifen immer mehr zum Tee und entdecken dessen Vielfältigkeit für sich.“ Zwar fänden Klassiker wie Pfefferminz- und Früchtetee nach wie vor hohen Zuspruch, doch bedeuteten neue Food Trends auch immer gleich neue Trends im Tee-Bereich. Insofern finde man selbst im stark umkämpften Tee-Markt Möglichkeiten, neue Consumer Gruppen zu erschließen.

Worlée verfügt über ein großes Portfolio an Bio-Tees, von Kräuter- und Früchtetees über aromatisierte und nicht aromatisierte Rooibos-Mischungen bis zu Gewürztees. Erweitert wird die Auswahl neuerdings durch Functional-Tees mit Kräutern und Wurzeln, die in der Pflanzenheilkunde für ihre verdauungsfördernde Wirkung bekannt sind, und Super Food-Tees. Diesmal nicht mit Matcha, sondern mit Kurkuma (Gelbwurz) gewürzt.
Im Tee-Bereich greifen viele Verbraucher bevorzugt zu ihren Stammmarken.

Heuschrecke und Herbaria, Lebensbaum, Ökotopia oder die Bioteemanufaktur gehören dabei zu den etablierten Anbietern, die auch oder primär lose Tees führen. So umfasst etwa die lose Auswahl bei Heuschrecke das komplette Grün- und Schwarzteesortiment aller relevanten Anbaugebiete ebenso wie Mono-Kräutertees und Kräuterteemischungen.

Freunde des Besonderen versorgen Ursula Stübner und ihr Team mit Teespezialitäten wie Pu Erh, zitronenintensivem Lemon Myrtle oder Kräuterteemischungen nach Hildegard v. Bingen. Sie spricht aber auch Probleme an, etwa mögliche Preiserhöhungen durch Klimaphänomene oder Preisdruck durch einfache Tee-Qualitäten, die den Markt überschwemmen.

Persönliche Kontakte zu den Teebauern und langfristig ausgelegte Partnerschaften tragen hier Früchte, davon ist Stübner überzeugt. Herbaria nimmt daher unter anderem an der Fairbiotea-Initiative teil, einem Qualitätsmanagementsystem für nachhaltigen, sozial verträglichen Anbau und Handel von chinesischem Tee.

Ökotopia, die mit „Schnelldrehern“ wie Gunpowder und Kräutertees ebenso wie mit Teespezialitäten à la Nepal White Shangri-La eine breite Zielgruppe ansprechen wollen, dürfte dem zustimmen. So beziehen sie unter anderem Darjeeling aus dem Teegarten Singtom/Steinthal, wo Orangenbäume, Bambus-Wälder und eine artenreiche Flora und Fauna ein perfektes Umfeld für die Teesträucher bilden. Man ist auch offen für Innovationen, wie ein neuer Tee aus getrockneten Schalen von Kaffeekirschen zeigt – fruchtig mild im Duft und doch mit belebendem Coffein.

Ohne bitteren Nachgeschmack

Der soziale Aspekt spielt beim Tee-Kauf für die Kunden eine wichtige Rolle und lässt sie bevorzugt nach Tees mit einem Fair-Label greifen (unter anderem von Cha Dô, Ethiquable, Gepa,  dwp, El Puente und teils Ökotopia). Laut Geschäftsbericht von Fairtrade Deutschland stieg der Mengenabsatz 2015 um 38 Prozent, wobei 81 Prozent zugleich Bio-zertifiziert waren (2006: 61 Prozent). Bio-Teeanbieter garantieren dabei anders als Fairtrade eine 100 prozentige Rückverfolgbarkeit nach dem Motto: wo fair drauf steht, ist auch fair drin.

Die faire Auswahl umfasst alle gängigen Sorten. So hat die Gepa bei ihren Bio-Tees auch Indien und Sri Lanka gelistet. Während Tee in diesen Ländern historisch bedingt üblicherweise in großen Plantagen angebaut wird, handelt es sich bei den Gepa-Tees gezielt um Ware von Kleinbauernorganisationen. Ähnliches erfährt man bei dwp,  wobei nahezu alle Tees und die Genossenschaft selber Bio- und Naturland Fair-zertifizert sind.

Typisch für fair gehandelte Tees ist, dass die jeweiligen Produzenten auf der Verpackung vorgestellt werden. Beispielsweise bei den besonders gefragten Rooibos-Tees von der Heiveld Cooperative in Südafrika. Anbieter wie die exemplarisch genannten zahlen dabei Preise, die in der Regel deutlich über Weltmarkniveau liegen und die Mindestpreise von FLO (Fairtrade Labeling Organisations International) übertreffen.

Tea for Wellbeing

Bei alledem sollte nicht vergessen werden, dass Bio-Tee zugleich neugierig machen darf. Dass der dampfende Becher für viele Menschen einfach nur zur momentanen Stimmung passen soll. Dass er die Konzentration fördern oder genauso abschalten helfen kann. Man muss nicht lange suchen, um dafür Beispiele zu finden. So lanciert Lebensbaum in diesem Herbst neben zwei neuen indischen Tees vier lose Kräuter- und Früchtetee-Mischungen mit ungewöhnlichen Zutaten wie Gojibeere, Nanaminze, Hanf und Rosa Beeren.

„Von vielen Menschen wird Tee mit Aspekten wie gesundheitsfördernd oder wohltuend verbunden und bedient so den Trend zu einem bewussten, gesunden Lifestyle“, heißt es bei Pukka Herbs. Die Mischungen enthalten daher Zutaten, die im Hinblick auf ihre wohltuenden Wirkungsweisen zusammengestellt sind. Ginseng Matcha Green oder Goldene Kurkuma zählen zu den Neuheiten, in denen die speziellen Inhaltsstoffe auch deutlich im Namen ersichtlich sind.

Kombinationen aus Kräutern, Gewürzen und Blüten lassen sich generell als Merkmal Ayurvedischer Tees im Beutel sehen, wie sie ansonsten unter anderem Yogi Tea und Hari’s Treasure führen. Wieder trifft man auf gefragte Superfoods. Etwa in Form von Matcha oder von Acerola, Echinacea und anderem bei den Yogi Tea-Winterneuheiten. Hari’s Treasure setzt dagegen schon länger gern Kurkuma ein, daneben Ingwer, Pfeffer, Rosenblüten und Kardamom. Interessant ist auch eine für den Herbst angekündigte Cross-Marketingaktion, bei der in der kalten Jahreszeit besonders wärmende Shoti Maa Bestseller mit den Ingwer-Kräuterbonbons von Bio4You in einem Kombipack angeboten werden.

Klasse statt Masse

Die Ansprüche an die Qualität von Tees, vor allem an Blatttees, sind also hoch. Neben dem Geschmack soll Tee mit transparenter Herkunft und Herstellungsweise und praktischer Handhabe überzeugen. In dieser Hinsicht äußern sich im Prinzip alle Hersteller. So auch if-bi mit den Schlürf-Tees. Betont wird hier unter anderem, dass sich die Teequalität in Pyramiden- und Kännchenbeuteln nicht von der losen Ware unterscheide.

Nachweisbare Produktsicherheit und -qualität sind im Lebensmittelhandel ausdrücklich gefordert. Nicht zuletzt bei hochpreisigen Tees, wo es durchaus zu wetterbedingten Einbußen oder gar Schummeleien kommt. In diesem Zusammenhang verweist Thomas Räuchle von der Tee-Kampagne auf das Darjee- ling-Paradox: Als solcher verkauft würden rund 40.000 Tonnen. Die offiziellen Erntemengen liegen aber nur bei 10.000 Tonnen.

Viele Hersteller ergänzen ihre regelmäßigen Besuche bei den Erzeugern vor Ort nicht von ungefähr durch externe Analysen. So veröffentlicht etwa Keiko Shimodozono sämtliche Zertifikate vom IFS- bis zum Bio-Siegel und Rückstandsanalysen im Internet. Ähnlich sieht es bei der Tee Kampagne aus. Verpackungen mit Chargennummer, Namen von Teegarten und Reederei, allen Kontrollstufen und sensorischen Prüfungen zeugen von konsequenter Rückverfolgbarkeit. Das dürfte genau den Vorstellungen des Handels entsprechen.  

Als Abschluss für dieses Thema passt eine Aussage von TeeGschwendner, die ihre Bio- und konventionellen Tees im Franchisesystem vertreiben: Außergewöhnliche Geschmacksprofile und einwandfreie Analyseergebnisse seien von hoher Wichtigkeit. Dabei könnten oft auch kleinere Teebauern ohne offizielle Bio-Zertifizierung Top-Qualitäten hervorbringen. Wenn allerdings ein Produzent umstelle und sich zertifizieren lasse, stehe das für ein langfristiges Engagement. Und solche Teegärten seien in der Regel sehr zuverlässige Partner.

Bettina Pabel


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