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Gentechnik

(GVO) GM UND GEKLONTE TIERE

WARUM DAS OMEGA-3-SCHWEINCHEN NICHT AUF DEN MARKT DARF

In einem in "Nature Biotechnology" erschienenen Brief äußerte sich Dr. Autumn Fiester gegen die Marktzulassung eines geklonten GM-Schweins mit erhöhtem Omega-3-Anteil. Dies sei eine Verschwendung wertvoller Forschungsmittel.

AUSZUG:

An unserer Sucht nach Biotechnologie selbst in den unwichtigsten Anwendungsbereichen ist etwas ganz Grundsätzliches verkehrt. Wir sollten innehalten angesichts der heutzutage möglichen dramatischen Veränderungen, der Geschwindigkeit, mit der diese stattfinden, und der eventuellen Folgen für die Umwelt, Tiere und uns selbst, kurzum, für die Welt, wie wir sie kennen. Zu glauben, dass diese Forschung, solange sie unkontrolliert ist, keine ernsten Auswirkungen hätte, wäre naiv.

Das neuste Projekt sagt eine Menge über uns aus, und zwar wenig Schmeichelhaftes. Ein Wissenschaftler kommentierte die potenzielle Nutzung des Omega-3-Schweins folgendermaßen: 'Die Menschen werden weiterhin Junk-Food essen können. Man muss nicht mehr seine Ernährung umstellen, nimmt aber trotzdem alles zu sich, was der Körper braucht.' Es wird also das Erbgut eines Tieres verändert, damit die Verbraucher ihre selbstzerstörerischen Essgewohnheiten beibehalten können. Wenn dies Grund genug dafür ist, die Grundbausteine des Lebens zu manipulieren, was sagt das eigentlich über uns Menschen?
http://www.gmwatch.org/archive2.asp?arcid=7418

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