Gentechnik
(GVO) KONTAMINATION
Neuregelung der Risikobewertung soll Kontaminationen vertuschen
Die undemokratische WTO Organisation Codex hat einen Vorschlag der amerikanischen Regierung gebilligt, die Risikobewertung von Lebensmitteln in bezug auf das zufällige Vorhandensein von GVO-Spuren neu zu regeln.
Die Biotechnologie-Industrie-Organisation (BIO) hat sich bei der Regierung dafür bedankt, dass sie CODEX zu diesem Entschluss bewegen konnte.
Die Neuregelung wir noch einige Jahre auf sich warten lassen, doch sie gibt Anlass zur Besorgnis.
Ein KOMMENTAR von Dr. Michael Antoniou:
Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei NICHT um eine Risikobewertung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse handelt wie behauptet. Sie dient allein politischen und kommerziellen Interessen. [Dr. Antoniou ist Lektor für medizinische und molekulare Genetik am King's College London.]
Kontaminierter Mais in Neuseeland vernichtet
Bis auf 50 Hektar mussten die Bauern in den Regionen Gisborne and Hawke's Bay ihren kompletten Süßmais, dessen Saatgut gentechnisch verunreinigt war, häckseln und unterpflügen.
Neuseeland drohen Kosten in Millionenhöhe wegen laxer GVO-Kontrollen
Die neuseeländische Regierung hat auf Grund der jngsten Schlamperei mit gentechnisch veränderten Saatgut mit Kosten von bis zu einer Million Dollar zu rechnen. Sie hatte es nicht verhindern können, dass gentechnisch verunreinigten Saatgut in das Land gelangte.
Alarmiert über geheime Importe von Gentech-Saatgut
Gentechnisch veränderter Raps aus Kanada wurde nach Australien importiert. Der multinationale Getreidehändler Cargill erklärte, das Rapssaatgut importiert zu haben, da es in Australien auf Grund der Dürre zu Versorgungsengpässen gekommen sei.
GM WATCH KOMMENTAR: Es scheint, dass Cargill versucht, Kapital aus der letzten Dürreperiode in Australien zu schlagen. Er nutzt die Trockenheit als Vorwand, um den gentechnisch veränderten Raps aus Kanada, den niemand haben will, loszuwerden und ihn in großen Mengen auf den Markt zu werfen.
Wilder Raps wächst rund um japanische Häfen
Eine Studie hat bestätigt, dass Gentech-Raps, der beim Transport verloren gegangen ist, sich rund um japanische Häfen ausbreitet.
Indien: Neue Vorschriften für Feldversuche mit GVOs
Indiens Zulassungsbehörde hat beschlossen, dass sie Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen nur noch genehmigt, wenn der Ort der Freisetzung genannt wird.
In anderen Worten: Bisher wussten die Behörde selbst nicht, wo Freilandversuche stattfanden, da die Unternehmen zu keiner Angabe verpflichtet waren. Das ändert sich nun, weil indische Farmer dagegen revoltiert haben.
Außerdem wird eine Genehmigung nicht mehr erteilt ohne die Zustimmung der Behörden in den Regionen, wo die Versuche stattfinden sollen.







