Auszeichnung
Spitzenväter des Jahres 2015 gekürt
06.03.15 | Zum zehnten Mal wurde der Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres vergeben. Ins Leben gerufen wurde der Preis zur Würdigung der Männeremanzipation und das damit verbundene Engagement der Väter für Kind und Partnerin.
„Gleichstellung ist gleich Frauensache - das ist eine Gleichung, die nicht aufgeht. Es kommt ebenso auf die Männer an. Vor allem Väter spielen eine entscheidende Rolle“, betont Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort anlässlich der zehnten Verleihung.
„Zwar wandelt sich die Arbeitszeitkultur schon in vielen Unternehmen, aber noch immer braucht es Mut, diesen Weg auch wirklich zu gehen. Viele Väter befürchten das Karriere-Aus, wenn sie sich eine Auszeit nehmen oder im Beruf kürzer treten. Daher gehört für mich die Förderung einer familienfreundlichen Arbeitswelt weiterhin ganz oben auf die Agenda“, erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.
Insgesamt wurde der Preis an zwei Väter vergeben und ein Sonderpreisgeld an ein Pionier-Team. Ein Spitzenvater ist Muhitin Demir, als HNO Facharzt an der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie an Uni Klink Münster ist er für alle drei Kinder in Elternzeit gegangen. Dadurch konnte seine Frau Selvi Copur-Demir ihr Studium fortsetzen und den Bachelor of Science im Fach Biochemie absolvieren. Mittlerweile hat sie ihren Masterstudiengang begonnen.
Ebenfalls ein Spitzenvater des Jahres 2015 ist Norman Heise. Seine Partnerin Christine Schulze und er teilen sich die Kindererziehung. Neben seiner Teilzeitstelle als Betriebsleiter eines Getränkegroßhändlers ist er auch Vorsitzender im Landeselternausschuss Schule und im Landeselternausschuss Kita von Berlin. Als Mitbegründer der Bundesvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ist er dort einer von fünf Sprecherinnen und Sprechern. Während seines ehrenamtlichen Engagements kümmert sich seine Partnerin um die gemeinsamen Kinder.
Sonderpreisträger ist das Team ehrenamtlicher Väterbeauftragter der Charité – Universitätsmedizin Berlin als Pionier für die Förderung der Gleichstellung von Vätern durch den Arbeitgeber. Das Team besteht aus fünf Personen die aus den Bereichen ärztlicher Dienst, Pflege und Verwaltung kommen.
„Wenn Väter motiviert sind und es als eine wichtige Aufgabe in ihrem Leben begreifen, Kinder, Küche und Karriere unter einen Hut zu bringen, dann können sie das genauso gut wie motivierte Frauen und Mütter. Die Zusammenarbeit der Eltern in der Familie ist eine gute Voraussetzung dafür, dass es allen Familienmitgliedern gut geht und keiner über Gebühr strapaziert wird. Kinder haben regelmäßig zwei Ansprechpartner, die ihnen, wenn’s sein muss, zur Seite stehen, Väter steigern ihre Gestaltungsfreiheit. Sie werden zu intensiveren Mit-Gestaltern der Erziehung der Sprösslinge und Mit-Gestaltern der Haushalts- und Familienwelt, als es die tradierte Vaterrolle vorsah“, führt Initiatorin Prof. Dr. Ulrike Detmers aus.
Die Mestemacher-Gruppe ist Weltmarktführer für langhaltbare Volkornbrote mit ungeöffneter Genussfrsiche. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 572 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Geschäftsleitung liegt in den Händen von Albert Detmers, Prof. Dr. Ulrike Detmers und Fritz Detmers. Vorgeschlagen werden die Kandidaten von familienfremden Person mit einem Empfehlungsbogen, die Angaben werden außerdem von zwei familienfremden Bürgern bestätigt. Danach wird von der Initiatorin Prof. Dr. Ulrike Detmers die Auswahl der Preisträger getroffen.
Bis zum 31. Dezember 2015 können für den Spitzenvater des Jahres 2016 noch Empfehlungen abgegeben werden.
Weitere Informationen unter:
http://www.mestemacher.de/social-marketing/spitzenvater-des-jahres







