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BioSüd 2014 mit mehr Ausstellern

Die 6. BioSüd öffnet am Sonntag, 28. September, in Augsburg ihre Pforten. 470 Aussteller bilden die Bandbreite der klassischen Bio-Branche ab. Die Zahl der Aussteller ist damit um rund ein Dutzend höher als 2013. Neben dem Naturkostfachhandel werden Besucher aus der Reformhausbranche, der Gastronomie und dem qualitätsorientierten selbstständigen Lebensmitteleinzelhandel (SEH) erwartet.

Die Besucher werden hier auf einige Markt-Neulinge stoßen. Die Branche ist innovativ und bringt ständig Startups zum Vorschein. Großes Interesse finden regionale Anbieter, die ungefähr zwanzig Prozent des Angebots ausmachen.

Die BioMessen sehen ihre Zielrichtung vor allem im deutschen Naturkostfachhandel. „Die Anzahl der Akteure in diesem Bereich ist begrenzt, eine Ausweitung um jeden Preis wäre nicht sinnvoll“, so Matthias Deppe. Viel wichtiger ist für die Veranstalter die Ausweitung auf kundennahe Standorte.

Am Standort Augsburg fand die Messe auf Initiative von Mitveranstalter Wolfram Müller 2009 erstmals statt und war auf Anhieb ein Erfolg. Zwei weitere Standorte folgten im Frühjahr 2013 mit Berlin und Düsseldorf.

Die BioMessen stehen unter der Schirmherrschaft des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN). Die Messebesucher-Befragungen zeigen, dass 70 Prozent der Besucher aus dem klassischen Bio-Handel kommen.

Qualitätsorientierte Messebesucher gefragt

Die Plattform ReformWelt wird auf einer Sonderfläche präsentiert. Sie ist ein wichtiges Verbindungsglied für Bio im Reformhaus geworden. Naturkosmetik und Wellnessprodukte sind mit rund zehn Prozent der Aussteller stark vertreten.

Bei der BioSüd richten 19 Prozent der Aussteller ihr Angebot an den SEH und 22 Prozent an die Gastronomie. Der bayerische Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr kocht auf der BioSüd mit Prominenten aus der Bio-Branche.

Die zwei Plattformen SEH und Gastronomie sind mit einem Messe-Leitsystem gekennzeichnet. Die Standnummer wird durch entsprechende Hinweise ergänzt. Rund 40 Prozent der Fachhandelsbesucher sind Entscheider (zirka zwei Drittel Inhaber und ein Drittel Einkäufer). Der überwiegende Anteil kommt aus dem Verkauf. Die Messe zeigt ein breites Spektrum an Angeboten, die über die bekannten Listungen hinaus reichen. Das bringt Bewegung in den Markt und sorgt für Vielfalt.

Trends und Neuheiten

Das Messeangebot spiegelt in diesem Herbst vermehrt den Veggie- und Rohkost-Trend. Chocqlate aus München hat Zutaten für vegane Schokolade zum selbst machen. Die Aussteller präsentieren neue Produkte für Herbst und Winter. So zeigt die Gepa ihre Teigwaren mit Naturland Fair-Siegel. Die fairen Zutaten sind aus Nord und Süd.

Zum Start in die Herbst-/Wintersaison 2014 nutzt Bioweinspezialist Riegel den Branchentreff BioSüd, um seine Neuheiten von Premium- bis Alltagswein einzuführen. Der Inanna Tinto & Blanco DO 2013 Irjimpa wird in einem Weinkeller ohne Strom in reiner Handarbeit gemacht.

Maki aus Leipzig kombiniert Apfelsaft mit Mate-Tee zu einem Erfrischungsgetränk. Der österreichische Naturkosmetik-Hersteller STYX präsentiert den Besuchern sein Ecocert-zertifiziertes Sortiment. Für den Kartoffel-Handbalsam werden Kartoffeln aus dem Waldviertel, dem besten Bio-Anbaugebiet Österreichs, verwendet.

www.biomessen.info

 


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