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Currywurst macht hungrig

Umweltinstitut kritisiert hohen Fleischkonsum

Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft verköstigt auf der Grünen Woche in Berlin Currywürste für die Welthungerhilfe. Da ist eine Geschmacklosigkeit und Falschinformation kaum zu überbieten ist, regt sich das Umweltinstitut in München auf.

Der hohe Fleischkonsum in den Industrieländern maßgeblich zum Welthunger beiträgt. Denn um eine Kilokalorie aus tierischen Lebensmitteln zu erzeugen, werden durchschnittlich sieben pflanzliche Kilokalorien benötigt. Die pflanzlichen Kalorien, die in einer einzigen Currywurst stecken, könnten demnach einen erwachsenen Menschen einen ganzen Tag lang satt machen.

Besonders geschmacklos: Für die deutsche Massentierhaltung werden jährlich über fünf  Millionen Tonnen Soja aus Südamerika importiert. Das entspricht einer Fläche von 2,2 Millionen Hektar. Auf dieser Fläche könnte man so viele Lebensmittel biologisch produzieren, um zwölf Millionen Menschen ein Jahr lang ausgewogen zu ernähren.
Wer also wirklich etwas gegen den Welthunger tun möchte, sollte weniger Fleisch essen.

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