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Sonett gewinnt Nachhaltigkeitspreis

Sonett gewinnt Nachhaltigkeitspreis
Sonett erhält Nachhaltigkeitspreis der IBK 2015 (v.l.n.r.): Geschäftsführerin Beate Oberdorfer (Sonett), Umweltminister Franz Untersteller, Geschäftsführer Gerhard Heid (Sonett).

Der ökologische Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Sonett hat den Nachhaltigkeitspreis der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) 2015 gewonnen. Nominiert wurde Sonett vom Land Baden-Württem­berg. Umweltminister Franz Untersteller übergab am 10.12.2015 die Auszeichnungen im Neuen Schloss Meersburg an die Preisträger. Der 1. Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Diesen Betrag wird die Sonett GmbH für das Flüchtlingsprojekt des Georgenhof Bambergen spenden.

„Die heute im Bereich nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichneten Unternehmen zeigen deutlich, dass sich nicht mehr die Frage stellt, ob ein Unternehmen mit Nachhaltigkeit erfolgreich sein kann, sondern welche Nachteile ein Unternehmen hat, wenn es nicht nachhaltig wirtschaftet", stellte Minister Untersteller bei der Preisverleihung fest.

Die Laudatorin Sarah Hauser, Leiterin der Koordinationsstelle für Außenbeziehung im Kanton St. Gallen, charakterisiert die Preisträgerin: „Die Sonett GmbH aus dem Deggenhausertal entwickelt, produziert und vertreibt ökologische Wasch- und Reinigungsmittel, hat ihr Unternehmenseigentum als Stiftung organisiert und kooperiert mit den Camphill Werkstätten Lehenhof und der Drogenheilstätte „7 Zwerge“. Die Sonett GmbH besticht durch ein überzeugendes ganzheitliches Innovations-, Qualitäts- und Sozialkonzept. 1977 als Pionier für umweltverträgliche Wasch- und Reinigungsmittel gegründet, übernimmt Sonett heute zu 100 Prozent die Verantwortung für die heutige Gesellschaft sowie für die Generationen von morgen“.

Die Internationale Bodenseekonferenz ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone. Darunter sind Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Jede Region konnte zwei Unternehmen nominieren.

Das Preisgeld von 15.000 Euro spenden die beiden Geschäftsführer Beate Oberdorfer und Gerhard Heid an den Georgenhof in Überlingen-Bambergen. Diese Einrichtung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche richtet derzeit eine neue Gruppe für unbegleitete, minderjährige Flüchtlingskinder ein und ist in hohem Maße auf die Unterstützung durch neue Mitarbeiter und auf freie finanzielle Zuwendungen angewiesen.

www.bodenseekonferenz.org/nachhaltigkeitspreis

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