Bio-Apfelkonsum im Oktober Höher als im Vorjahr
Die Nachfrage der Privathaushalte nach Bio-Äpfeln ist im Oktober gegenüber dem Vormonat in etwa konstant geblieben. Dies ergibt das GfK-Haushaltsplaner, das im Auftrag der ZMP geführt wird.
Während der LEH ohne Discounter seine Absatzmengen deutlich steigern konnte, sind die Verkaufsmengen bei den Discountern stabil geblieben. Dabei gab es aber erhebliche Verschiebungen zwischen den Einkaufsstätten. Der deutliche Nachfragerückgang bei Aldi wurde durch Mehrverkäufe bei Lidl und anderen Discountern Kompensiert. Der Bio-Fachhandel konnte seine Absatzmengen zum Vormonat knapp stabil halten.
Gegenüber dem Vorjahr konnte die Verkaufsmengen insgesamt aber um fünf Prozent gesteigert werden. Der LEH konnte dabei die größte Zuwachsrate verbuchen, während die Verkäufe bei den Discountern und im Bio-Fachhandel deutlich zurückgingen. Auch die Erzeuger konnten ein leichtes Verkaufsplus gegenüber dem Vorjahr erzielen. Damit hat im Oktober 2006 der LEH die Discounter in der Marktbedeutung überholt. Der LEH hat derzeit einen Marktanteil von 34 Prozent, die Discounter verkauften etwa 22 Prozent der Bio-Äpfel, der Bio-Fachhandel etwa 20 Prozent und die Erzeuger rund 12 Prozent.
Der Einfluss der hohen Ernte in den Hausgärten und Streuobstanlagen wirkt sich im konventionellen Markt wesentlich stärker aus als im Bio-Markt. Im konventionellen Markt gingen die Einkaufsmengen gegenüber dem Vorjahr im Oktober um 20 Prozent zurück. Damit stieg der Bio-Anteil an den Verkaufsmengen bei Äpfeln binnen Jahresfrist von 1,9 auf 2,4 Prozent.
Die Verbraucherpreise sind in diesem Jahr sowohl für Bio-Ware als auch für Bio-Ware als auch für konventionell erzeugte Äpfel höher als vor Jahresfrist. Bei Bio-Ware ist der stärkste Preisanstieg bei den Discountern zu spüren. Der LEH und der Bio-Fachhandel verkaufen Bio-Äpfel nur geringfügig teurer als im Vorjahr.







