„Mit der BioFach 2010 sind wir rundum zufrieden“, zieht Thomas Dosch, Präsident von Bioland ein positives Resümee. Bioland blickt positiv in die Zukunft. „Der Trend zu einem ökologisch verträglichen Konsum ist ungebrochen, und die Nachfrage nach Qualitätsprodukten mit transparenter Herkunft nimmt zu“, erklärt Dosch.
Auch die politischen Gespräche mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, ihrem neuen Staatssekretär Dr. Robert Kloos, Landesministern und Länder-Staatssekretären bewertete Bioland positiv. „Wir konnten die Bedeutung des Biolandbaus als Problemlöser bei Herausforderungen wie dem Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt herausstellen und haben auf die hohe Bedeutung einer verstärkten Forschungsförderung hingewiesen“, betonte Dosch. Unter dem Motto „Bio braucht Heimat!“ präsentierte sich Bioland auf der BioFach 2010. Über 70 Bioland-Aussteller zeigten dabei ihre Angebotsvielfalt.
Vom 10. bis 13. Februar wurde die Biofach in Nürnberg erneut zum Treffpunkt der internationalen Bio-Community. 2.200 Aussteller aus fast 90 Ländern präsentierten Produktneuheiten von indischen Gewürzen über innovative Convenience bis hin zu funktionalen Getränken. Der Meetingpoint BIOimSEH setzte erneut Akzente für den selbstständigen Einzelhandel und versammelte rund 30 verschiedene Bio-Marken.
Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln wächst weiter – gleichzeitig verliert die regionale Produktion vielerorts den Anschluss. Auf der Weltleitmesse der Bio-Branche, der BioFach in Nürnberg, wurde deutlich: Städte und Gemeinden können zu wichtigen Motoren für Bio-Produktion und regionale Wertschöpfung werden. Die Initiative „Bio Komm’ mit“ unterstützt Kommunen dabei, dieses Potenzial gezielt zu nutzen.
Produktinnovationen, junge Perspektiven und Herausforderungen mit Blick auf politische Rahmenbedingungen und die Bio-Markt-Entwicklung: Vom 10. bis 13. Februar wurde die Biofach in Nürnberg erneut zum Treffpunkt der internationalen Bio-Community. 2.200 Aussteller aus fast 90 Ländern trafen auf knapp 32.000 Fachbesucher – womit die Teilnehmer-Zahlen erneut zurückgingen. Jeder zweite Besucher reiste aus dem Ausland an. Ein Fazit der Messeleitung: Auch in der Weiterentwicklung soll die Biofach nicht verwässert werden.