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Woher kommt der Fisch?

Genauer Herkunftsnachweis sorgt für Klarheit

"Deutsche See" führt als erstes Unternehmen eine detailliertere Kennzeichnung der Fanggebiete für das Sortiment "Tiefgekühlte Gourmetportionen" ein und geht damit weit über derzeit bestehende gesetzliche Vorschriften hinaus.

Bremerhaven, 4. Dezember 2008     Fisch ist eines unserer wichtigsten Lebensmittel. Einen Beitrag zum schonenden Umgang mit der Ressource leisten Verbraucher, die gezielt Fisch aus gesunden Beständen in ihren Einkaufskorb legen. Als Grundlage für eine bewusste Entscheidung müssen Fischprodukte jedoch genauer gekennzeichnet werden, als es bis heute die Praxis ist. "Deutsche See", Deutschlands Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte, versieht als erstes Unternehmen eines der Sortimente, die "Tiefgekühlten Gourmetportionen", mit einem genaueren Herkunftsnachweis. In den kommenden Monaten wird die Fischmanufaktur die genauere Kennzeichnung für weitere "Deutsche See"-Produktgruppen einführen.

Für Fischprodukte gilt seit 2002 die Vorschrift, das Fanggebiet auf der Verpackung auszuweisen. Die weltweiten Fanggebiete wurden von der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) festgelegt. Nordost-Atlantik, Nordwest-Atlantik oder Pazifik etc. beheimaten jedoch nicht nur einen, sondern mehrere Fischbestände einer Art, die in ganz unterschiedlichem Zustand sein können. Als Orientierungshilfe für den Verbraucher nützen die FAO-Fanggebiete deshalb wenig.

Beispiel Kabeljau: Eines der FAO-Fanggebiete, das auf den Verpackungen angegeben wird, ist der Nordost-Atlantik. In diesem Gewässer sind jedoch zahlreiche unterschiedliche, voneinander unabhängige Bestände zuhause. Während sich beispielsweise die Bestände des Nordseekabeljaus in einem eher schlechten Zustand befinden, sind die isländischen Bestände gesund und liefern sichere Erträge. Auf der Verpackung für die "Tiefgekühlten Gourmetportionen" findet sich deshalb zukünftig die detailliertere Kennzeichnung "Kabeljau, Nordost-Atlantik (Island)".

Mehrere Monate hatten Experten aus der Fischereiforschung und der Fischwirtschaft gemeinsam mit "Deutsche See" intensiv über die Möglichkeit einer genaueren Kennzeichnung von Fanggebieten beraten und legten kürzlich eine Liste mit Empfehlungen für die 16 wichtigsten Fischarten vor. Ziel ist es, den Großteil der in Deutschland erhältlichen Seefisch-Erzeugnisse bis spätestens Ende 2010 nach den erarbeiteten Vorgaben zu kennzeichnen. Sowohl für die Fischindustrie als auch den Fischgroßhandel ist die Beteiligung an der Initiative freiwillig.

Interessenten können sich die komplette Liste mit den neuen Kennzeichnungsempfehlungen im Pressebereich unter www.deutschesee.de herunterladen.

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