Gemüseverkauf kommt in Schwung
(ZMP) Die Bio-Gemüseverkäufe gewinnen im Oktober wieder deutlich an Schwung. Im Vergleich zum Vorjahresmonat kauften die deutschen Haushalte 16 % mehr Bio-Gemüse, zum Vormonat September sind es 23 % mehr Bio-Gemüseverkäufe.
Ausschlaggebend für das neue Wachstum sind zum einen die Fruchtgemüse, vor allem aber legte das Schwergewicht Möhren zum September um weiter 18 % zu, zum Oktober 2007 um 19 %. Relativ günstige Rohwaren, insbesondere aus den Niederlanden, lockte schon im September einen großen Discounter auf den Plan, dort wurden fast dreimal so viele Möhren verkauft wie im Oktober 2007.
Die Versorgung mit Fruchtgemüse aus heimischer Produktion, aber auch aus Italien und Spanien, war 2008 besser als im Vorjahr, so kauften die deutschen Haushalte im Oktober 25 % mehr Tomaten, 25 % mehr Gurken, und 18 % mehr Zucchini, die alle günstiger als 2007 angeboten wurden. Saisongemäß verdoppelten sich die Kürbisverkäufe zum September. Aber auch zum Vorjahresmonat kauften die deutschen Haushalte 83 % mehr Bio-Kürbisse, auch der LEH mischt nun kräftig bei diesem typischen Herbstgemüse mit. Eine gute Ernte mit teils günstigen Verbraucherpreisen begünstigten auch hier die Verkäufe. Die Zwiebelverkäufe sind zum September wieder um 29 % gestiegen, bleiben aber knapp hinter dem Vorjahr zurück. Die meisten Bio-Zwiebeln verkauft weiterhin der kleine Vollsortimenter, die größten Zuwächse verzeichnet aber der Naturkosthandel, 14% mehr als im Oktober 2007 wurden dort verkauft. Das geht aus ZMP-Analysen des GfK Haushaltspanels hervor.







