Kongress
IX. Öko-Marketingtage: Zukunft des Bio-Markts im Blick
Vom deutschen Branchentreff zum DACH-Forum
Wie entwickelt sich der Bio-Markt von morgen? Welche Vertriebswege gewinnen an Bedeutung? Wie können Herstellermarken gegenüber wachsenden Handelsmarken bestehen? Und was können Deutschland, Österreich und die Schweiz voneinander lernen? Diesen Fragen widmen sich die 9. Öko-Marketingtage vom 9. bis 12. November 2026 auf Schloss Kirchberg.
Unter dem Motto ‚Biomärkte im Umbruch – Neue Herausforderungen, neue Chancen‘ treffen sich Führungskräfte und Fachleute aus Landwirtschaft, Bio-Herstellung, Lebensmittelhandel, Verbänden, Wissenschaft, Beratung und Kommunikation.
In diesem Jahr erweitert die Tagung ihren Blick deutlich über Deutschland hinaus. Ein eigener Österreich-Schwerpunkt untersucht, warum sich der österreichische Bio-Markt in wesentlichen Punkten anders entwickelt hat als der deutsche und welche Erfahrungen für Hersteller, Handel und Landwirtschaft übertragbar sind.
Gleichzeitig kommen führende Vertreter der größten Bio-Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Schloss Kirchberg zusammen und stellen ihre Vorstellungen zur Zukunft von Bio dem Fachpublikum zur Diskussion. Mit dabei sind:
- Jan Plagge, Präsident Bioland und Präsident IFOAM Organics Europe, Deutschland/Europa
- Eberhard Räder, Präsident Naturland, Deutschland
- Tina Andres, Vorstandsvorsitzende Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Deutschland
- Nancy Schacht, Geschäftsführende Vorständin Demeter, Deutschland
- Thorsten Block, Vorstandsvorsitzender Biokreis, Deutschland
- Rudolf Bühler, Präsident Ecoland, Deutschland
- Barbara Riegler, Obfrau Bio Austria, Österreich
- Urs Brändli, Präsident Bio Suisse, Schweiz.
Daneben werden Führungskräfte aus der Lebensmittelwirtschaft und Marktexperten erwartet: etwa Robert Poschacher (Edeka / Naturkind), Anne Baumann (Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller), Manuela Raidl-Zeller (Sonnentor) und Willi Heilmann (Naturland Zeichen).
Auf der Agenda stehen Themen wie Künstliche Intelligenz in der Geschäfts- und Markenführung, neue Vertriebswege, die Zukunft der Herstellermarke, Resilienz von Bio-Wertschöpfungsketten, Event-Marketing, Fachkräftemangel und Unternehmensführung, die Bio-Außer-Haus-Verpflegung sowie die Entwicklung der Bio-Märkte im DACH-Raum.
Die Öko-Marketingtage verstehen sich dabei ausdrücklich nicht als klassische Vortragsveranstaltung, sondern wollen Raum für den offenen Austausch zwischen verschiedenen Marktstufen und Positionen bieten. Dadurch sollen neue Impulse für die ökologische Land- und Ernährungswirtschaft entwickelt werden.
„Erkenntnis entsteht nicht nur durch Zustimmung. Sie kann gerade dort entstehen, wo unterschiedliche Erfahrungen und Positionen offen aufeinandertreffen. Genau diesen Raum wollen die Öko-Marketingtage bieten: offen, respektvoll und immer nah an der Praxis“, erklärt Klemens Fischer, Kurator der Öko-Marketingtage.
Weitere Informationen, das ausführliche Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.







