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Qualitätssicherung Einkauf Bio-O&G

Workshop und Excursion

Veranstaltungsort:   7.11.: Hamm (Westfalen), 8.11. Lippetal-Lippborg

Zielunternehmen:     Ernährungswirtschaft Sektor Bio-Obst & Gemüse

Zielpersonen:          Strategische Entscheider, Einkauf, Qualitätssicherung, Produktentwickler
Bio-Betrugsgefahr gezielt begegnen

Der Bio-Boom führt insbesondere bei O&G zu Ressourcenknappheiten. Die Handelsbeziehungen im Beschaffungsmarkt für Bio-O&G sind anonymer geworden. Mit der Knappheit und der Anonymität steigen die Ansprüche an die Qualitätssicherung. Rückstandsuntersuchungen (z.B. des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes CVUA Stuttgart)
und Probeentnahmen vor Ort (durch Importeure) sprechen vereinzelt bei Importware für nicht bio-konforme Produktionsmethoden oder Verunreinigungen. Damit werden der faire Qualitätswettbewerb und das Verbrauchervertrauen in Bio gefährdet.

Mit dem Workshop wird eine im Mai in Hamburg gestartete Diskussion zu mehr Sicherheit in der Bio-Beschaffung im Sektor O&G fortgesetzt. Es werden Ansätze vorgestellt, wie Industrie und Großhandel unternehmensindividuell und kooperativ ihre Kontroll-, Anreiz und Sanktionsmechanismen weiterentwickeln sollten.

Durchführung: ÖkoStrategieBeratung Berlin
Ihr Ansprechpartner: Dr. Wolfram Dienel,
Tel 030 – 788 90 667, dienel@oeko-strategie.de

Der Workshop „Qualitätssicherung Einkauf Bio-O&G und Exkursion 7./8. November 2007“
ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

PROGRAMM

Mi 7. November 12:30 – 18:30 Uhr
Workshop in Hamm (Westfalen)

(Ort: Hotel Mercure, Neue Bahnhofstrasse 3, 59065 Hamm in Bahnhofsnähe)

(1) Hintergrund EU-Bio-Kontrolle

Verfahren der EU-Bio-Kontrolle und Erfahrungen auf Bundesebene
(nn, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 512,
Sachgebiet EG-Öko-Verordnung)

Verfahren der EU-Bio-Kontrolle auf Landesebene
(angefragt Dr. Antonius Woltering, Fachbereichsleitung Marktüberwachung, […] Inspektionsdienst, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW)

Verfahren der EU-Bio-Kontrolle und Erfahrungen auf Ebene der Kontrollstelle
(Dr. Jochen Neuendorff, Gesellschaft für Ressourcenschutz)

(2) Risiko-Management

Möglichen Bio-Sicherheitslücken effizient begegnen
(Dr. Wolfram Dienel, ÖkoStrategieBeratung)

Risiko-Management Großhandel und Rohwarenbeschaffer
(Ben Horsbrugh, Atlanta; Manfred Pülm, Lehmann Natur)

Risiko-Management im Bio-Anbau
(Uwe Hornischer, Bio-Anbauberater)
Was bedeutet Bio-Anbau? Risiko-Management in Düngung, Pflanzenschutz, Abdrift etc.

(3) Instrumente

Informationsvernetzung EU-Bio-Kontrolle – Zertifikatsdatenbank BioC
(Ulrich Fischer, bioC Administration)

Rückverfolgbarkeit in der Konsumentenkommunikation „Bio mit Gesicht“
(Rolf Mäder, FiBL Deutschland)

Horizontale Informationskooperation bei Problem- und Verdachtsfällen
(Dr. Wolfram Dienel ÖkoStrategieBeratung )
Sicherheitskooperation in der Beschaffungskette: Empfehlungen für erhöhte Bio-QS-Anforderungsstandards, Chancen für eine „Informationsplattform“ im gesamten Sektor?

Ab 20:00 Gemeinsames Abendessen (Kosten werden nicht übernommen)

Do 8. November 9:30 – 12:00 Uhr

Exkursion zur Marktgenossenschaft der Naturland®Bauern Nord-West e.G.
Rommersch 13, 59510 Lippetal-Lippborg (20 km entfernt von Hamm)

9:30 – 10:30 Uhr

Besichtigung Lager und Abpackanlagen

10:45 – 12:00 Uhr

Sicherheitskonzept - Vorstellung
(Dr. Mahnke-Plesker, Qualitäts-Management-Beratung für Öko-Produkte)
Anschließend Diskussion mit Dr. Mahnke-Plesker und Geschäftsführer Franz Westhues

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