Ein Glücksfall für die Region
Ehrenplakette für besondere Verdienste in der Landwirtschaft in Silber an Harald Elm
„Es ist mir eine ganz besondere Ehre und Freude, Ihnen heute die Ehrenplakette in Silber verleihen zu können. Und was könnte da nicht besser geeignet sein, als Ihre eigene Veranstaltung Kelterei Elm – erfolgreich durch regionale Verantwortung“, erklärte heute der Hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel in Flieden.
Das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz verleiht die Ehrenplakette für besondere Verdienste um die Landwirtschaft, den Erhalt des Streuobstanbaus und der Qualitätserzeugung von Fruchtsäften, die Minister Wilhelm Dietzel heute feierlich Dipl. Ing. Harald Elm überreicht hat.
„Eine solche Ehrung wird nur Persönlichkeiten zuteil, die sich weit über das übliche Maß hinaus für ihre Mitmenschen engagiert haben. Daher möchte ich mich an dieser Stelle auch sehr herzlich für Ihren Beitrag zur Übernahme regionaler Verantwortung zum Wohle unseres Landes und seiner Menschen bedanken“, betonte der Minister.
Harald Elm ist es gelungen, durch Fachwissen und innovatives Denken und Handeln bedeutendes für die Keltereiwirtschaft, für die Landwirtschaft einschließlich der Direktvermarktung und für das Biosphärenreservat Rhön mit dem dauerhaften Erhalt der wichtigen Streuobstbestände zu leisten. Aus einem kleinen Familienbetrieb für Lohnmosterei ist es Harald Elm gelungen, die Kelterei Elm GmbH und die Vita Verde GmbH zu gründen.
„Regional, national und international ist der Familienbetrieb Elm vor allem als Hersteller und Vertriebspartner von ökologischen Saftprodukten aller Art bekannt. Sie haben die Marken Elm und Vita Verde mit einem österreichischen Partner kreiert. Zwölf Biofruchtsäfte werden vermarktet. Mit Natur pur verfügen Sie über eine weitere Biolinie von Fruchtsäften. Außerdem werden neben Saft noch zahlreiche andere Produkte wie Fruchtweine oder Gemüsesäfte für andere Partner abgefüllt“, äußerte Dietzel.
Der Umweltminister war besonders von der Tatsache beeindruckt, dass Harald Elm lange vor dem Beginn der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte bereits eigene Handlungsmaßstäbe entwickelt hat, um umweltgerecht zu wirtschaften, Ressourcen zu schonen und qualitativ hochwertige Frucht- und Gemüsesäfte zu erzeugen. „Dabei haben Sie einerseits auf gleichorientierte Partner gesetzt und andererseits auch Landwirte in der Direktvermarktung gewinnen können, die ebenfalls nachhaltig wirtschaften. So werden von allen Beteiligten vom Acker bis zum Produkt an der Ladentheke innerhalb des Wirtschaftsprozesses immer auch die Folgen des eigenen Handelns für die Umwelt, die Produktqualität, die Verbraucher und die Wirtschaftspartner auch des Lebensmitteleinzelhandels mitbedacht“, so der Minister abschließend.







